Alpen: Mit Alpen angefreundet

Alpen: Mit Alpen angefreundet

Partnerschaft mit Copceac: Acht Schülerinnen und Schüler aus Moldawien besuchten eine Woche lang Alpen und lernten dort auch das deutsche Schulleben kennen.

Acht 15 bis 18-jährige Austauschschüler des Gymnasiums in Copceac in Moldawien sind nun wieder auf dem Weg zurück in die Heimat. Im Gepäck haben sie jede Menge Erfahrungen und tolle Erinnerungen an eine schöne Zeit in Alpen. Seit fünf Jahren bestehe die Partnerschaft zwischen der Alpener Realschule und dem Gymnasium in Copceac, wie die Deutschlehrerin der moldawischen Schule Nika Manolowa schildert. Zum Hintergrund: "Ich bin damals im Rahmen eines parlamentarischen Austauschs für drei Wochen zur Realschule Alpen gekommen", so die Deutschlehrerin.

So viel technische Geräte

Alpens Realschulleiterin Edith Catrein-Diering erklärte, dass damals eine Freundschaft zu Nika Manolowa entstanden sei. "Seit zwei Jahren besucht sie uns mit ihren Schülern", so Catrein-Diering. Auch Alpener Realschüler fahren regelmäßig nach Copceac. Die acht jungen Besucher aus Osteuropa haben in der Woche in Alpen viel erlebt, wie die 16-jährige Tatiana Sakali erzählte: "Die Realschule gefällt mir sehr gut, hier ist alles so schön", schilderte die 16-Jährige. Vor allem ihre Gastfamilie sei sehr freundlich gewesen. Mit ihrer 16-jährigen Gastschwester Alexandra habe sie sich sogar angefreundet. "Es wäre schon, wenn sie mich bald in Copceac besuchen würde." Von der Schule war auch der 18-jährige Nicolai Trandafil fasziniert. "Ich habe auch am Unterricht teilgenommen. Es ist toll, dass den Schülern so viele technische Geräte zur Verfügung stehen", meinte er begeistert.

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Finanziert von der Fasel-Stiftung

Sowohl von den Musikinstrumenten als auch den Experimentierkästen, die die Schüler für die Naturwissenschaften nutzen dürfen, war er beeindruckt. Die Erlebnisse der vielen Ausflüge wie zum APX oder dem Duisburger Zoo nimmt der 18-jährige als schöne Erinnerungen im Gepäck mit nach Hause. Ebenso wie ihre Schulkameraden war Anna Manastizli von Deutschland salopp gesagt "hin und weg": "Vor allem die Gastfreundlichkeit und die vielen Sehenswürdigkeiten fand ich klasse" verriet die 16-jährige Elftklässlerin.

Finanziert wurde die Austauschwoche übrigens von der Fasel-Stiftung Duisburg, wie die Realschulleiterin sagte. "Die Stiftung engagiert sich für Begegnungen zwischen ost- und westeuropäischen Jugendlichen", so Edith Catrein-Diering.

(RP)