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Memo Gonzalez & the Özdemirs im To Hoop in Alpsray: Partymusik ohne Party

Memo Gonzalez & the Özdemirs im To Hoop : Partymusik ohne Party

Memo Gonzales and the Özdemirs überzeugten im Alpsrayer To Hoop mit ihrer Mischung aus Blues, Swing,Soul und Rock’n’Roll. Wegen der Corona-Pandemie musste sich das Publikum aber zurückhalten.

Ein abgesperrter Bandbereich und Platzpflicht während des Konzerts – spontanes Tanzen und Ekstase waren bei dem Auftritt von Memo Gonzalez & the Özdemirs aufgrund von Corona leider ausgeschlossen. Dabei wäre die Musik, die das Publikum im Alpsrayer To Hoop hören durfte, durchaus dazu angetan gewesen.

Denn der aus Texas stammende, aber im Münsterland lebende Mundharmonika-Spieler Memo Gonzales bot zusammen mit dem renommierten Bassisten Erkan Özdemir und dessen Söhnen Kenan (Gitarre, Gesang) und Levent (Schlagzeug) eine gute Mischung aus Tex-Mex-Rock´n’Roll, Rockabilly mit Swing-Einflüssen, Rhythm&Blues, Soul und Pop.

„Es kommt aus dem Herzen. Ich höre einen Sound, ein Beat entwickelt sich, und ich gehe mit“, beschrieb der in Melle wohnende Texaner seinen Zugang zur Musik. „Corona ist für uns Musiker die Hölle. Viele Konzertsäle hatten geschlossen,“ meinte er. Umso mehr gab die Combo mit ihrem stampfenden, nach vorne gehenden Groove Gas.

Dabei bewies das Trio ohne Gonzales musikalische Vielfalt – ob mit dem popartigen „Tired of my tears“ von Ray Charles, „Come together“ von den Beatles oder dem souligen Bobby-Womack-Song „Check it out“. Und zu „Delivery boy“ kam der Gitarrist Christoph Rosmaity und später auch Jochen Eminger am Bass als Gäste dazu.

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Mit Gonzales gab es dann kompakt-groovigen Südstaaten-Blues („The love of money“), stampfend-schnörkellosen Rockabilly („I cried last night“) oder melodios-knackigen Rock´n’Roll („Memo be good“), wo Gitarrist und Bassist die Instrumente wechselten. „Louisiana Lover Man“ geriet zur energiegeladenen Tex-Mex-Nummer mit coolem Basslauf und „Slow Bye Bye“ zur entspannten Blues-Harp-Ballade. Ein gelungener Abend.