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Rheinberg: Mehr Dampf an der Orsoyer Straße

Rheinberg : Mehr Dampf an der Orsoyer Straße

Die Sanierung der Orsoyer Straße läuft. Und was passiert, wenn dieses erste Teilstück der Innenstadt-Durchfahrt fertig ist? Diese Frage beschäftigte den Hauptausschuss in nichtöffentlicher Sitzung.

Nichtöffentlich deshalb, weil es um Grundstücksfragen ging. Insbesondere um das Gebäude Orsoyer Straße 18 — den alten Edeka-Markt in der Stadtmitte, seit Jahren eine Problem-Immobilie. Versuche der Sparkasse am Niederrhein, den Komplex bei verschiedenen Zwangsversteigerungsterminen in neue Hände zu bringen, waren erfolglos geblieben.

Die Kernfrage im Ausschuss: Kann die Stadt Rheinberg gegebenenfalls das Vermarkten dieser Fläche an einen Investor stärker begleiten oder möglicherweise sogar beschleunigen? Einen Beschluss gab es in der Sitzung erwartungsgemäß nicht. Aber es gelang, die Diskussion über Grundsätzliches hinaus anzustoßen. Verschiedene Meinungen waren zu hören. Wobei die Entwicklung dieses Grundstücks auch unter dem Aspekt gesehen wurde, einen neuen Standort für Büros der Rheinberger Stadtverwaltung zu finden, die zurzeit im Alten Rathaus untergebracht sind.

Letztendlich wird die Verwaltung alle damit zusammenhängenden Fragen prüfen — angefangen bei der Entwicklung des Alten Rathauses über weitere Maßnahmen in der Innenstadt bis hin zur Frage, wie Investoren nach Fertigstellung der Orsoyer Straße für diesen Bereich gewonnen werden könnten.

Dabei haben die Protagonisten den Zeitplan vor Augen, wonach die Innenstadt-Sanierung im nächsten Jahr fertiggestellt sein wird. Deshalb wollen sie sich der Themen Orsoyer Straße und alter Edeka-Markt nun mit Volldampf annehmen.

(RP/jt)