Rheinberg: MAP: Volles Haus bei "Zauberlehrling"

Rheinberg: MAP: Volles Haus bei "Zauberlehrling"

3000 Festival-Besucher ließen sich den 15. Auftritt der Rheinberger Kultband mit ihren 15 Musikern und Sängern nicht entgehen. Es hätten noch mehr Gäste sein können. Aus Sicherheitsgründen mussten allerdings etliche draußen bleiben.

Der Auftritt der Rheinberger Band "Zauberlehrling" war wieder der Höhepunkt des MAP-Festivals. 3000 Festivalbesucher lauschten der Band, um die herum das Festival entstanden war, das in diesem Jahr in die 15. Auflage ging. Und es wären noch mehr Gäste gewesen. Denn am Eingang gab es eine Warteschlange. Die Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes ließen nur so viele Personen herein, wie beim Ausgang das Festivalgelände am Pulverturm verließen.

"Auf der Wiese ist doch noch Platz." Sprüche in dieser Art hörten die "Ordner" am späten Samstagabend ständig. Schließlich gab es nahe des Eingangs und dem Ausgang noch Flächen, die tatsächlich frei waren. Aber vor der Bühne standen die Konzertbesucher dicht gedrängt. Schließlich hat sich die Band "Zauberlehrling", die zum 15. Festival "Musik am Pulverturm" mit 15 Musikern und Sängern auf der Bühne stand, längst in die Herzen der Rheinberger gespielt. Als die Kultband Songs wie zum Beispiel "An Tagen wie diesen" von den "Toten Hosen" präsentierte, gab es kein Halten mehr.

Dabei vergaßen die Fans schnell die äußeren Umstände, die für einen Sommerabend im August nicht optimal waren. Aber es war immer noch besser als im letzten Jahr, als es am MAP-Samstag lange geregnet hatte. Diesmal hatte der Himmel zwar auch seine Pforten geöffnet. Doch am Nachmittag hatte es aufgehört, zu regnen, bevor die Bands auf die Bühne kamen. Durch den Regen war der Boden zum Teil matschig und es hatte sich aber abgekühlt - bis auf kaum mehr als 13 Grad.

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Das Organisationsteam, das aus zehn Personen besteht, hatte für das Festival den Sicherheitsrahmen verstärkt. Die Anzahl der Sicherheitspersonen stieg um vier auf 14, zu denen weitere vier in Bereitschaft standen. Außerdem sorgten zwei Polizisten und zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes für Sicherheit. Die Erhöhung war auch notwendig geworden, um das Glasverbot mit Taschenkontrollen durchzusetzen, das diesmal auf dem eingezäunten Gelände am Pulverturm herrschte, auf dem das Festival nach seinem Wechsel vom Markt zum zweiten Mal gefeiert wurde. Wie im Vorjahr hatte das Organisationsteam auch den Bierwagen nicht mehr mit eigenem Personal besetzt, sondern diesmal an Willi Krack vergeben.

Das Orga-Team zeigte sich insgesamt mit dem Samstag zufrieden, an dem die Duisburger Band "Paperstreet Empire" britischen Rock coverte, die Duisburger Gruppe "KäptQn Moby" eigene Lieder in deutscher Sprache präsentierte und dann das Essener Trio Kuult Popmusik präsentierte. Und dann kam "Zauberlehrling". Eine Riesenstimmung hatte Mitorganisator Thorsten Welbers versprochen. Und da ging tatsächlich die Post ab.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Musik und Kunst: "MAP" 2014 in Rheinberg

(pot)
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