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Rheinberg: Lektion: gefahrlos im Schulbus fahren

Rheinberg : Lektion: gefahrlos im Schulbus fahren

Die Rheinberger Europaschule hat seit Jahren eine Kooperation mit der Polizei und den Niag-Verkehrsbetrieben.

Sicherheit geht vor, insbesondere im Schulbus. Das wissen auch die Verantwortlichen an der Europaschule. Deshalb läuft dort seit Jahren eine Kooperation mit der Polizei und der Niag. Ziel: Kinder sollen vor den Gefahren beim Ein- und Aussteigen und während der Fahrt geschützt werden. Gestern hatten die Kooperationspartner eine Bus-Schulung auf dem Plan stehen. Nach und nach wurden die sechs fünften Klassen geschult.

Vor Ort waren Oberkommissar Adolf Grill, der unter anderem für Verkehrserziehung zuständig ist, sowie die beiden Niag-Mitarbeiter Wilfried Vogel, Busfahrer-Ausbilder und zuständig für die Schulungen mit den Kindern, und Busfahrer-Azubi Kevin Borgmann, der den Zwölf-Tonner mit den 25 Kindern der 5 d lenkte. Doch bevor die Fünftklässler in den Bus durften, gab es erst eine Einheit Theorieunterricht in der Schule und anschließend am Bus.

Wilfried Vogel machte die Kleinen am Bus darauf aufmerksam, welche Gefahren bereits lauern, wenn der Bus kommt. "Wichtig ist, dass es keine Drängelei gibt, damit keine Kinder vor den Bus fallen oder gegen das schwere Vehikel gedrückt werden." Aufmerksam hörten die Schüler zu. Der Busfahrerlehrer wies auch darauf hin, dass die richtige Kleidung wichtig sei. "Mädchen und Jungen in dunkler Kleidung sind in der Dunkelheit schlecht erkennbar. Jacken mit Reflektoren sind gut." Gut, dass der elfjährige Yannik zur augenscheinlichen Präsentation gleich eine Jacke mit Reflektoren trug. Die zeigte er stolz. "Die hat mir meine Oma geschenkt", berichtete er.

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Nach der Theorie erklärte Vogel, wie das richtige Ein- und Aussteigen funktioniert. "Vorne steigt ihr nacheinander ein. Hinten wird ausgestiegen", erklärte er. Auch im Bus dürfe kein Gedränge herrschen, um einen der 30 bis 35 Sitzplätze zu ergattern. "Wer keinen Sitzplatz bekommt, kann sich durch den richtigen Stand und das richtige Festhalten an den Griffen auch sicher fühlen." So fand die Theorie im Bus ihre Fortsetzung. Danach lenkte Borgmann den Bus. Er machte einige Bremstests - aber im Schneckentempo. Der Dummy flog zum Erstaunen der Kinder trotzdem durch den Gang - die Lektion beeindruckte die Schüler.

(sass)