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Landwirte ändern Proteststrategie und suchen Gespräch mit Verbrauchern

Bauernprotest : Landwirte rollen mit Treckern vor die Edeka-Märkte

Die Landwirte der Region wollen am Freitag, 17. Januar, mit Verbrauchern ins Gespräch kommen.

Die Bauern am Niederrhein setzen bei ihrem Protest um Gehör nun auf Dialog statt auf Blockade, so Landwirte-Sprecher Georg Biedemann. Auch er hat am Montag mit Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) über die Lage der Landwirtschaft diskutiert. Am Freitag, 17. Januar, rollen je ein Dutzend Traktoren auf die Parkplätze der Edeka-Märkte in Alpen (Adenauerplatz) und Xanten, wo die Bauern auch auf den Markt gehen. Die Landwirte wollen von 11 bis 16 Uhr mit Verbrauchern ins Gespräch kommen.

„Wir möchten dem schlechten Image, das Landwirten anhaftet, etwas entgegensetzen und es aufbessern“, so Junglandwirt Nikita Ricken aus Alpen. Die Landwirte verteilen an Ständen neben Info-Flyern auch Tüten mit Blühsamen. „Der Samen soll unterstreichen, dass jeder in seinem Vorgarten etwas für Klimaschutz tun kann“, so Biedemann, der maßgeblich daran beteiligt war, dass es zum Landwirtschaftsgipfel mit Ministerpräsident Laschet und Umweltministerin Ursula Heinen-Esser kam.

(bp)