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Landrat und Bürgermeister für Pauschalpreis für Fahrt zum Impfen

Corona im Kreis Wesel : Mobilitätsaktion – „Auf vier Rädern zum Impfen“

Landrat Ingo Brohl sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der 13 Kommunen fordern das Land auf, bezahlbare Fahrangebote zu den Impfzentren zu machen.

„Auf vier Rädern gegen das Coronavirus“ – unter der Schlagzeile fordern der Kreis Wesel und seine 13 Kommunen ein bezahlbares Beförderungssystem zu den Impfzentren im Land für Menschen, die nicht mobil sind. Um die Pandemie dauerhaft zu besiegen, müssten sich viele Menschen dagegen impfen lassen. Deshalb fordern die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Wesel sowie Landrat Ingo Brohl in einem Brief Ministerpräsident Armin Laschet auf, ein sicheres und bezahlbares Beförderungssystem mit den Taxi-, Krankentransportunternehmen und Verkehrsgesellschaften in NRW zu organisieren. Die Idee ist, einen fairen Pauschalbetrag, den Fahrgäste für die Hin- und Rückfahrt zahlen sollen, mit den Unternehmen auszuhandeln. Zum Pauschalpreis solle das Land einen Beitrag leisten. So hätten auch Menschen, die weiter entfernt von den Impfzentren leben, die Chance, sich impfen zu lassen. Viele Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt seien, hätten zudem keine Angehörigen oder Bekannte in unmittelbarer Nähe, die sie zum Impfen fahren können. Auch die Renten seien oft nicht gerade üppig. „Um diese Pandemie erfolgreich zu bekämpfen, gilt es, Vertrauen zu gewinnen“, sagte Landrat Brohl. Am 8. Februar beginne die größte Impfaktion in der Geschichte Deutschlands. „Das kann nur gelingen, wenn wir alle mitnehmen, vor allem die, die nicht am lautesten rufen, aber am dringendsten Hilfe brauchen“, so der Landrat.