Alpen: KWW-Streit: Die Wogen glätten sich

Alpen: KWW-Streit: Die Wogen glätten sich

Der Hauptausschuss in Alpen hat den Konzessionsvertrag für das Netz mit dem Kommunalen Wasserwerk (KWW) bis 2032 verlängert. Ein symbolischer Akt. Denn die Laufzeit wäre ohnehin fortgeschrieben worden - falls der Vertrag nicht bis zum Jahresende gekündigt worden wäre.

Daran verwendet in Alpen, Sonsbeck und Xanten, wo der Hauptausschuss heute den Vertrag um zehn Jahre verlängert, derzeit niemand nur einen einzigen Gedenken. Bekanntlich haben sich die drei Nordkommunen für den Ausstieg des KWW bei der Niag entschieden und das gegen den Widerstand aus Rheinberg auch durchgesetzt.

Bürgermeister Thomas Ahls berichtete im eigenen Rathaus von seiner Zuversicht nach seinem Gastspiel im Stadthaus in Rheinberg: "Ich bin zuversichtlich, dass wir die Rheinberger mitnehmen." Da setze sich nach der juristischen Beratung die Überzeugung durch, dass "wir alle in einem Boot sitzen".

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Die Differenzen führe er, so Ahls, auf "Probleme beim Informationsfluss" zurück. Über das Misstrauen auf Rheinberger Seite gegenüber den "drei Bösen aus dem Norden" wundert er sich weiter. Er führe das darauf zurück, dass Rheinberg sich mit der unerwarteten Abstimmungsniederlage schwertue.

Unterdessen läuft die Neuaufstellung der KWW. Nach RP-Informationen gibt's rund 30 Bewerber für den Geschäftsführerposten. Über die Nachfolge von Otfried Kinzel, der nächstes Jahr ausscheidet, soll im Januar entschieden werden. Ansonsten wechsele das komplette KWW-Team zum neuen Dienstherrn. Nur der Technische Leiter nicht. Das habe nichts mit dem Abschied von der Niag zu tun, so Ahls.

(bp)
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