Kreis Wesel: Die SPD sieht beim Kies die Landesregierung in der Pflicht

Kiesdebatte : „Nebelkerzen“: SPD kritisiert CDU in der Kiesdebatte

Die SPD im Kreistag hält Abgrabungskonferenzen unter Federführung des RVR für ein Ablenkungsmanöver.

Gerd Drüten, SPD-Fraktionschef im Kreistag, wirft der CDU vor, in Sachen Kies mit der Forderung nach einer Abgrabungskonferenz unter Federführung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) lediglich „Nebelkerzen“ zu zünden. Gerd Drüten, SPD-Fraktionschef im Kreistag, wirft der CDU vor, in Sachen Kies mit der Forderung nach einer Abgrabungskonferenz unter Federführung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) lediglich „Nebelkerzen“ zu zünden Die Genossen sehen viel mehr die Landesregierung in der Pflicht. Die setze mit dem Landesentwicklungsplan (LEP), der Mitte Juli verabschiedet werden soll, „den schmerzhaften Rahmen für den ausufernden Kiesabbau“. Eine Abgrabungskonferenz solle daher Wirtschaftsminister Pinkwart (FDP) verantworten, so Drüten.

Er bekräftigt die Forderung, den Planungszeitraum für Abgrabungen nicht um fünf auf 25 Jahre zu erhöhen. Drüten erinnert an die mit breiter Mehrheit verabschiedete Kiesresolution des Kreistags. Der CDU-Landtagsabgeordneten Charlotte Quik bescheinigt die SPD, „unglücklich zu agieren. „Wir werden es ihr nicht durchgehen lassen, dass sie sich im Kreis als Schutzengel der Kiesgegner aufspielt, in Düsseldorf aber immer die Interessen der Kiesindustrie vertritt“, so Drüten.

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