1. NRW
  2. Städte
  3. Rheinberg

Kommentar zur Kündigung von Carlo Ridder: Professionell geht anders

Kommentar zur Kündigung von Carlo Ridder : Unnötige Eskalation: Professionell geht anders

Solange vom Vorstand der Alpener „Wurzelzwerge“ keine nachvollziehbaren Gründe für die Kündigung von Carlo Ridder genannt werden, erscheint der Schnitt wie eine unnötige Eskalation.

Diese Personalie ist ein Schock. Nichts hat darauf hingedeutet, dass Carlo Ridder bei den „Wurzelzwergen“ vor dem Aus steht. Ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, an dem sein Traum, für den er über Jahre gekämpft hat, wahr geworden ist. Dafür stehen die schicken Bauwagen, die vor wenigen Wochen eingerollt sind. Ridder war, ja ist Kopf und Gesicht des Waldkindergartens. Und so in der Tat eine dominante Figur. Vielleicht liegt hier eine Ursache des Konflikts. Solange keine anderen Gründe benannt sind, muss man davon ausgehen, dass es um Befindlichkeiten geht. Auch ein ehrenamtlicher Vorstand täte gut daran, umsichtig mit seinem Führungspersonal umzugehen. Kündigung sollte der letzte Schritt sein. Professionell geht anders. Ridder verlangt nachvollziehbar Gründe für den harten Schnitt. Auch Eltern und Förderer haben Anspruch auf Transparenz. Eine glänzende Idee bekommt Kratzer. Schade.

Bernfried Paus

Ihre Meinung? Schreiben Sie mir! bernfried.paus@rheinische-post.de