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Kommentar zur Amplonius-Statue: Allmählich wird es peinlich

Kommentar zur Amplonius-Statue : Allmählich wird es peinlich

Dass die Tafel nach einem Jahr noch immer nicht ausgetauscht worden ist, lässt sich nicht mehr nachvollziehen.

Als die Amplonius-Statue vor einem Jahr vor der St.-Peter-Kirche enthüllt wurde, sorgte sie für reichlich Gesprächsstoff. Zu bieder sei sie und einem Gemälde entlehnt, das Hein Hoppmann vor Jahrzehnten von Amplonius gemalt hatte. Der große Gelehrte sieht darauf so aus, wie ihn sich der Rheinberger Maler vorstellte. Als dann die Fehler im Text des bronzenen Buches neben der Statue aufgefallen waren, gab es kein Halten mehr. Hohn und Spott machten die Runde, bis über die Landesgrenzen hinaus berichteten die Medien. Bessere Werbung, so unkten manche, hätte Rheinberg gar nicht kriegen können. Nun aber ist ein Jahr vorbei und die Fehler sind immer noch nicht behoben. Das ist eindeutig zu lang. Wenn nicht bald was passiert, wird es peinlich. Corona allein kann man als Entschuldigung nicht gelten lassen.

Uwe Plien

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