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Alpen: Königinnen an der Seite der Junggesellen

Alpen : Königinnen an der Seite der Junggesellen

Jubiläumsfrühstück: Zum 25. Mal trafen sich jetzt die ehemaligen Regentinnen der Alpener Junggesellenschützen.

Der zweite Sonntag nach Tulpensonntag ist für die ehemaligen Königinnen des Junggesellenschützenvereins ein fester Termin. Seit Jahren. Dann kommen sie zu einem Königinnen-Treffen zusammen. Jetzt traf sich der weibliche Hochadel der Schützen zum 25. Mal. Zum Jubiläum änderten die Komitee-Leiterinnen Sabine Stienen und Jutta Lenzen das Programm. So trafen sich die ehemaligen Regentinnen erstmals vormittags zum gemeinsamen Frühstück, nachdem sie sonst nachmittags bei Kaffee und Kuchen zusammengesessen hatten. "Wir wollten zum Geburtstag etwas Neues ausprobieren", sagte Jutta Lenzen, die vor 30 Jahren Königin und vor 15 Jahren sogar Kaiserin an der Seite ihres Mannes Ralph Lenzen war.

Mit dem neuen Programm war auch ein neuer Ort verbunden. Die Ex-Königinnen trafen sich erstmals in der Gaststätte "Zum Dahlacker", da die Gaststätte "Zur Hoffnung" nach dem Tod von Maria Nepicks geschlossen ist. 31 von 44 eingeladenen Regentinnen kamen. "Unter den Königinnen herrscht ein starker Zusammenhalt", beschrieb Ehrenvorsitzender Hubert Scheeren die Gemeinschaft.

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Als Vorsitzender der Junggesellenschützen hatte er vor einem viertel Jahrhundert die Idee, dass die, die die Brosche in Lorbeerform als Zeichen ihrer Regentschaft tragen, einmal im Jahr zusammenkommen. "Er hat uns gefragt, ob wir ein Treffen ins Leben rufen wollen", blickte jetzt Marianne Kuhnen zurück. Sie war vor 25 Jahren Königin an der Seite von Werner Kuhnen. Zusammen mit Inge Baranowski gründete sie das Königinnen-Treffen.

Das erste Mal trafen sich die Majestäten am 7. März 1992 in der Burgschänke, wo die Ex-Prinzessinnen 15 Jahre lang zusammenkamen. Das erste und alle weitere Treffen sind mit Text und Fotos in einem Album dokumentiert. Gaby Thiesies schießt dafür die Bilder. Sie knipste jetzt auch die Bilder von den Königinnen, die für ihre Thronjubiläen einen Blumenstrauß erhielten: Cilly Dorrenbach für 50 Jahre, Karin Engels für 40, Jutta Lenzen für 30 und Marianne Kuhnen für 25 Jahre.

Sie ist das zweite Mal beim "Plättchenputzen" im Einsatz, wie die anderen ehemaligen Regentinnen. Am Samstag zwei Wochen vor Pfingsten reinigen sie die Plättchen am Schmuhlsberg, auf denen an den Treppenstufen die Stifter vermerkt sind. Außerdem säubern sie die Teile der Anlage, auf der am Dienstag nach Pfingsten die Schützen ihren König ausschießen. Anschließend sitzen sie gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen.

Manchmal treffen sich die einstigen Regentinnen ein drittes Mal, wie 2015. Da erfuhren sie bei einer Nachtwächterführung etwas über die Geschichte Xantens.

(RP)