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Rheinberg: Kirche – das sind ganz viele

Rheinberg : Kirche – das sind ganz viele

Aus den ökumenischen Gottesdiensten am Pfingstmontag wird in diesem Jahr zum ersten Mal ein ausgewachsener Rheinberger Kirchentag. Gemeinden und Gruppierungen stellen sich am 28. Mai auf dem Großen Markt vor.

Kirche — das ist nicht muffig oder abgestanden. Kirche ist kreativ und innovativ. Die Rheinberger können es erleben. Am Pfingstmontag, beim ersten Rheinberger Ökumenischen Kirchentag. Er knüpft an die ökumenischen Gottesdienste an, die in den vergangenen Jahren von mehreren Hundert Gästen besucht wurden an einem Termin, der nicht zufällig gewählt ist: am Pfingstfest, der Geburtsstunde der Kirche.

Schulterschluss

Diesmal könnten es viel mehr werden, denn auch das Angebot wurde deutlich aufgestockt. Das beschrieben gestern Pastor Uwe Klein und Pastoralreferent Georg Welp als Organisatoren: Nach einem festlichen Gottesdienst um 10.30 Uhr auf dem Markt als Auftakt präsentieren sich alle Gruppen, Kreise, Vereine und Interessengemeinschaften. Bei den vielfältigen Angeboten von Chören und Posaunenkreisen, von Kreuzbund, Kolping, KAB, kfd, Bruderschaften, Ghana-Stand, Altenheim, BDKJ, CVJM "und Co." werde der eine oder andere gewiss überrascht feststellen, wo überall "Kirche" drinstecke, meinte Georg Welp schmunzelnd: "Kirche — das sind ganz viele". Dieser Schulterschluss der Gemeinden kommt nicht von ungefähr. Pastor Klein: "Kirche muss heute zusammen auftreten. Sonst hat sie keine Chance mehr". Aus diesem Bewusstsein heraus arbeiten Pastor Schmitz, die Pastoralreferenten Georg Welp und Werner Koschinski, Schwester Theodore, Pfarrer Arogya Raj Kumar Kakumanu, Pfarrer Otten, das Pfarrer-Ehepaar Sauter-Diesing sowie Pfarrerin Ulrike Thölke auf ein gemeinsames Ziel hin. "Wir wollen positiv nach vorne gehen", unterstreicht Uwe Klein. Kirche dürfe sich nicht ins stille Kämmerlein zurückziehen. Wobei die Gemeinsamkeit nicht als vereinheitlichen missverstanden werden solle, sondern gleichsam als Seite an Seite-Gehen wie in geschwisterlicher Verbundenheit.

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Nicht im Kämmerlein

Neben dem Kennenlernen der Gemeinschaften, neben der Möglichkeit auch zum spirituellen Austausch gibt es übrigens auch die Chance, sich während der Veranstaltung zu stärken. Es wird gegrillt, Getränke werden serviert, die Alte Apotheke wartet mit einem speziellen "Kirchenteller" auf. Kaffee und Kuchen werden aufgetischt. Kuchenspenden sind am Morgen des Veranstaltungstages im St.-Peter-Pfarrheim erbeten

www.rp-online.de/rheinberg.

(RP)