Rheinberg: KAG Ossenberg stellt Weichen für die Session

Rheinberg: KAG Ossenberg stellt Weichen für die Session

Beim Sommerfest wurden Mona Grumet zur Kinderprinzessin und Kai Schüler zum Prinzen bestimmt.

Das Sommerfest der KAG Ossenberg hätte besser nicht laufen könne. Sonne satt, gute Stimmung auf dem Dorfplatz und vor allem zwei neue Majestäten mehr haben die Ossenberger seit diesem Wochenende.

Die neue Session kann kommen, denn erneut ist die KAG bestens aufgestellt. Dem durchgehend geselligen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen, Herzhaftem und guter Musik für Jung und Alt folgte gegen Abend der mit Spannung erwartete Höhepunkt. Die Frage, wer das närrische Volk durch die nächste Session führen wird, ist geklärt. Insignien wie den Stadtschlüssel erhielt Mona Grumet. Mona, mit Beinamen "die Kreative", wird am 17. November ihre Rolle bei der Prinzenproklamation spielen.

Danach folgt im Januar das Prinzentreffen. Die Fünftklässlerin ist Schülerin der Marienschule in Xanten, tanzt bei der KAG-Garde "La Luna", spielt in der Schule Saxofon und hat drei kleine Schwestern. "Ich wollte immer Prinzessin werden", gestand sie.

Der Zeitpunkt für die Kandidatur erschien ihr in diesem Jahr perfekt zu sein. So gab sie am Freitag ihre Bewerbung ab, nachdem sie mit ihrer Familie alles im Vorfeld geklärt hatte. Von den Ossenberger Jecken erhielt sie beim Sommerfest grünes Licht. Aufregende Momente, wie sie im Rückblick meinte. An ihrer Seite stehen Letizia und Lara Steinitz.

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Ihren Beinamen hat Mona sich redlich verdient. "Sie ist sehr kreativ, bastelt viel und hat immer Ideen", sagt Mutter Anika Grumet. Aber Mona bringt noch mehr positive Eigenschaften mit. Sie hat zum offiziellen Sessionsauftakt am 11. November Geburtstag, führt die Familientradition mit dem jecken Virus weiter. Schon ihre Oma und auch die Tante waren nämlich bereits Prinzessinnen.

Kai Schüler heißt der neue Prinz der KAG. Stolz hielt er beim Sommerfest am Abend seine Prinzenkappe in Händen. Seit sechs Jahren ist er aktiv und im Elferrat der KAG dabei. Auch sein Wunsch, einmal Prinz zu sein, geht nun in Erfüllung. "Für mich das I-Tüpfelchen", freute sich der 44-Jährige. Sein Beiname steht noch nicht fest. "Der Vorstand berät sich weiterhin", sagt Schüler.

Der designierte Ossenberger Prinz arbeitet beim Alpener Unternehmen Norgren. In seinen Adjutantenstab hat er Susanne Krauß-Gräsel, Marina Pusnik und Lothar Künzler, den noch amtierenden Prinz, geholt. Für ihn war dieser Mix wichtig, um auch Jüngere an den Karneval zu führen. Erfahrungen steuert Lothar Künzler bei.

Sein Jahr als Tollität will Kai Schüler noch mit einem weiteren persönlichen Höhepunkt krönen: die Hochzeit mit seiner Lebensgefährtin Silvia.

(sabi)
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