Kabarett mit Anka Zink zum Internationalen Frauentag im Alpener Rathaus

Kabarett im Rathaus Alpen : Anka Zink ruft das Ende der Bescheidenheit aus

Die Gleichstellungsstelle bietet „böses Kabarett“ zum Internationalen Frauentag im Alpener Ratssaal. Die Karte kostet 18 Euro.

Die Gleichstellungsstelle im Alpener Rathaus präsentiert am Freitag, 6. März, im Rahmen des Internationalen Frauentages (8. März) die „erfolgreiche und gut aussehende“ Kabarettistin Anka Zink. Die erklärt, so heißt es in der Ankündigung, das Ende der Bescheidenheit und singt „ein Halleluja auf das Protzen – für alle, die noch immer klotzen“. Comedy mit Arroganz nennt frau das.

Die Kernthese des komödiantischen Gastes, der von der Frauenbeauftragten im Rathaus, Kirsten Kolas, eingeladen worden ist, lautet: „Für Bescheidenheit und Zurückhaltung ist in Zeiten der Selbstinszenierung keine Zeit mehr. Es wird immer wichtiger, wichtig zu sein, sonst kommt man unter die Räder.“

Überall lockten Supermodels, Supertalents, Superfood, Superserien, Supereinschaltquoten, Superschnäppchen, Super Bowl, Supervisoren, Superklima und Supersex, so hat Anka Zink herausgefunden. Alle seien super fit, super talentiert, super schön, super jung, super geil, super laut – zumindest auf ihren Selfies. „Nur die Normalos sind weg aus unserem Viertel, unserer WhatsApp-Gruppe und auf Instagram“, so die Kabarettistin.

In einer Zeit, in der Markttauglichkeits-Hochbegabung die Königsdisziplin ist, liefert Anka Zink mit ihrem Programm „Das Ende der Bescheidenheit“ eine brand-aktuelle Aufklärungs-Offensive, haut mit tadellosen Provokationen kräftig auf den Putz, „ehe wir unsere Lieblings-Influencer als Alltagsbegleiter bei unserer Pflegekasse anmelden müssen, ehe uns die Digitalisierung restlos in die Überflüssigkeit entlässt und die Bescheidenen unter uns nervös werden, weil niemand mehr Bescheid weiß“.

Anka Zink hat mit ihrer „Wichtig-Tuer-Entlarv-Liste“ und dem „ultimativen Narzissten-Selbsttest“ zwei „Apps zur Rettung des gesunden Menschenverstandes“ erfunden. Sie bietet ein Programm an „mit praktischen Beispielen und tollen Übungen für alle Bescheidenen, die, nach ihrer unbescheidenen Meinung ebenfalls „Unbescheidenheit verdient haben“. Sie verspricht dabei im Ratssaal einen höllischen Spaß für alle, die böses Kabarett mögen, Vorurteile lieben und Ungerechtigkeit hassen.

Um 19 Uhr ist Einlass zu dem unbescheidenen Frauenabend, los geht’s dann anschließend mit dem rhetorischen Feuerwerk um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses. Der Eintritt kostet 18 Euro, ermäßigt 14 Euro.

Info und Anmeldung bei der Gleichstellungsbeauftragten Kirsten Kloas unter Tel. 02802 912-515 oder per E-Mail an Kirsten.Kloas@alpen.de

(RP)