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Junge Union bezweifelt Unabhängigkeit des parteilosen Bürgermeisterkandidaten

Kommunalwahl in Alpen : Junge Union attackiert Kandidat Aldenhoff

Timo Aldenhoff möchte Bürgermeister in Alpen werden. Er gehört keiner Partei an, kandidiert aber mit Unterstützung der SPD. Das macht die Junge Union argwöhnisch.

Die Junge Union schlägt im Bürgermeisterwahlkampf einen scharfen Ton an und attackiert Timo Aldenhoff, dessen parteipolitische Unabhängigkeit der CDU-Nachwuchs erheblich in Zweifel zieht. Frederik Paul, Schatzmeister der Jungen Union, zeigt sich „irritiert“ von den Plakaten. Dessen „Erzählung, dass er unabhängig sei, erscheint spätestens jetzt als unglaubwürdig“, legt Lukas Spettmann als JU-Vorsitzender nach. Auf der einen Seite sei Aldenhoff ohne SPD-Logo zu sehen, auf der anderen Seite die Kandidaten der Alpener Genossen. Die Farbgebung sei so gleich, dass der Eindruck entstehe, „dass Aldenhoff und das SPD-Personal auf dem gleichen Shooting waren“. Da stelle sich der JU die Frage, wer den Wahlkampf finanziere und wo die vom Bürgermeisterkandidaten für sich reklamierte „politische Unabhängigkeit“ bleibe. Die Nähe zur SPD sei unübersehbar. Anderseits hat Timo Aldenhoff nie einen Hehl daraus gemacht, dass er mit Unterstützung, das heißt vor allem mateieller Art, der SPD antritt. Ein Parteibuch aber habe er nicht.

(bp)