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Rheinberg: Jubel der Jahrhundertelf

Rheinberg : Jubel der Jahrhundertelf

Mit einer "Dorfmeisterschaft" begann die Geburtstagsfeier von Concordia Ossenberg. Sechs Clubs traten gegeneinander an. Am Ende machte eine Elf aus ehemaligen Concordia-Spielern das Rennen.

RHEINBERG-Ossenberg Der Startschuss zur Jubiläumswoche ist gefallen. Pünktlich zum 30-jährigen Bestehen von Concordia Ossenberg begannen am Wochenende die Feierlichkeiten. Mit einer Dorfmeisterschaft, die die Fußballabteilung ins Leben rief, startete die Woche. Und auch das Wetter spielte beim Hobbyfußballturnier mit. So hielt sich die Besucherzahl über den Tag verteilt hoch, um die Akteure bei den Spielen um den Assenmacher Cup zu unterstützen.

Zusammenrücken

Im Modus "Jeder gegen Jeden" traten sechs Teams auf einen Kleinfeld gegeneinander an. Die Spielzeit betrug 15 Minuten. Ein bunter Mix an Fußballteams, Kegelclubs und Pumpennachbarschaften tummelte sich auch dem Rasen. Jung und Alt war vertreten. "Das Dorf muss wieder mehr zusammenrücken und zusammengebracht werden. Unsere Abteilung sieht sich da auch in der Verantwortung, dies zu schaffen", sagte der Abteilungsleiter der Fußballer, Frank Misch. "Bei der Veranstaltung steht hier klar der Spaß im Vordergrund und alles läuft fair ab", so Misch weiter.

Entscheidendes Duell

Spannend wurde es auf dem Platz trotzdem. Schnell kristallisierten sich die Altmeister der "Jahrhundertelf" und der Kegelclub "Bunnychecker" als Favoriten heraus. Beide konnten noch von keinem Team bezwungen werden. Im entscheidenden Duell gegeneinander schenkten sich die Kontrahenten dann zunächst nichts. Marco Hagel brachte den KC in Führung. Kurz darauf egalisierte jedoch Carsten Moser. Jörg Hüsch und Frank Vrede schossen mit zwei weiteren Toren die Jahrhundertelf zum Turniersieg. Enttäuscht war Misch, der für den KC antrat nicht. "Hauptsache der Pott bleibt im Pott", bemerkte er schmunzelnd.

Die Jahrhundertelf, die sich aus ehemaligen Spielern der Concordia zusammensetzt, streckte am Ende den Cup in die Luft. Dritter wurde der FC Kapellenfeld vor "Röhricht und Friends". Die "Radio Player" ergatterten Rang Fünf. Die "Schloßschenke" musste sich mit dem letzten Platz begnügen. Optisch hatten sich die Hobbyteams teilweise ebenfalls etwas überlegt und sich eigene Trikots bedrucken lassen. "Wir haben ansonsten auch vom Verein Kleidung für die Teams gestellt." Durch den Tag führte Uli Glanz als Moderator. Er ließ mit seiner gewohnt humorvollen Moderation keine Langeweile aufkommen.

Für Abwechslung sorgte ebenfalls eine Hüpfburg für Kinder. Reichlich wurde auch das Angebot an Verpflegung genutzt. Bereits vor Jahren gab es schon einmal eine Dorfmeisterschaft, die jedoch in Vergessenheit geriet. Frank Misch hofft jedoch, dass sich das Turnier auch in der Zukunft zu einem jährlichen Ereignis etablieren und der Assenmacher Cup als Wanderpokal weitergegeben werden kann.

(sfk)