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Inovyn-Chemie in Rheinberg wartet Anlagen

Instandhaltungsarbeiten ab 20. August : Inovyn-Chemie in Rheinberg wartet Anlagen

Im Chemiewerk Inovyn im Industriepark Solvay Rheinberg werden im Zuge der jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten die Elektrolyse und die Anlage zur Herstellung von Allylchlorid und Epichlorhydrin abgestellt und gewartet – vom vom 20. August bis zum 1. September.

Im Chemiewerk Inovyn im Industriepark Solvay Rheinberg werden im Zuge der jährlichen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten die Elektrolyse und die Anlage zur Herstellung von Allylchlorid und Epichlorhydrin abgestellt und gewartet – vom 20. August bis zum 1. September. Das teilt das Unternehmen mit. Die Anlage werde auf eine sichere Funktionstüchtigkeit überprüft und einige Bauteile müssten ausgetauscht werden. Mitarbeiter der technischen Überwachung begleiteten die Arbeiten und führten die vorgeschriebenen Sicherheitsprüfungen durch, so Inovyn. „Geräuschentwicklungen sind während der Arbeiten unvermeidlich, weshalb wir die Werknachbarschaft um Verständnis bitten“, erklärte Uwe Schnepel, Leiter Sicherheit bei Inovyn. Weiterhin erläuterte er, dass es beim Abschalten der Anlage zur Herstellung von Allylchlorid und bei der Wiederinbetriebnahme planmäßig zu einer Fackeltätigkeit kommen kann, da überschüssiges Propylengas aus der Anlage über die dafür vorgesehene Fackel verbrannt wird. Wie bei der Verbrennung von Erdgas bilde sich dabei Wasser und Kohlendioxid. Es bestehe keine Gefahr für die Umwelt. Fackeln zählten zu den Sicherheitseinrichtungen im Inovyn-Werk. Epichlorhydrin ist Grundstoff in Klebstoffen und ein Zusatzstoff in der Papierherstellung oder bei der Produktion von Epoxidharzen. Diese werden beispielsweise im Fahrzeug- und Flugzeugbau oder bei der Fertigung von Rotorblättern für Windräder eingesetzt.