In Alpen gibt es jetzt auch einen Wunschbaum für Senioren

Alpen : Erster Weihnachtswunschbaum für Senioren

Nach dem Vorbild der Wunschbäume für Kinder gibt es in Alpen jetzt erstmals nun auch einen Wunschbaum für Senioren. Das Prinzip ist gleichermaßen einfach wie wirkungsvoll. Das Konzept erläutert Initiatorin Birgit Hommen: „Senioren ab 70 Jahren äußern einen Wunsch, schreiben einen Zettel und werfen ihn in eine dafür vorgesehene Box.

Die Zettel werden anschließend eingesammelt und die Wünsche auf Sterne aufgebracht. Die werden dann an einen Weihnachtsbaum gehängt. Wer einen Wunsch erfüllen möchte, kann sich einen Stern vom Baum nehmen.“

Senioren hätten oft keine Angehörigen mehr oder könnten sich einen Wunsch zu Weihnachten nicht erfüllen, ergänzt Mitinitiatorin Monika Knüppel den Hintergrund der Idee. „Wir möchten Abhilfe schaffen.“ Als Obergrenze für ein Geschenk sei ein Betrag von 20 Euro festgelegt worden. „Das ist für den Schenkenden kein allzu großer Betrag, sorgt aber bei den Beschenkten für große Freude“, findet Birgit Hommen.

Es müsse allerdings nicht zwingend ein materielles Geschenk sein, das Weihnachtsfreude ins Haus bringt. „Wenn sich die Senioren einen Spaziergang durch den Ort, einen Spielenachmittag oder einen Besuch in Gesellschaft im Café mit Kaffee und Kuchen wünschen, so können natürlich auch solche Wünsche gerne erfüllt werden“, sagen die Initiatorinnen der Aktion.

Die Boxen stehen von sofort an bis zum Dienstag, 11. Dezember, im Foyer des Rathauses. Die Sterne können am Freitag, 21. Dezember, von 14 bis 17 Uhr neben dem Waffelbackstand auf dem Wochenmarkt vom Weihnachtsbaum genommen werden. Die Geschenke können bei Birgit Hommen, Bönninger Straße 61, in Menzelen-West abgegeben werden, damit sie den Senioren Anfang Januar überreicht werden können.

Im Falle immaterieller Wünsche wird ein entsprechender Kontakt hergestellt, damit die Wünsche dann persönlich erfüllt werden können. Im nächsten Jahr soll die Aktion so frühzeitig anlaufen, dass die Senioren ihre Präsente auf dem Gabentisch finden. Den beiden Initiatorinnen ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass keine personenbezogenen Daten weitergereicht oder gespeichert werden, so dass die Anonymität gewahrt bleibt.

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