Hobby- und Handwerkermarkt in der Menzelener Dorfschmiede

Hobby- und Handwerkermarkt : Wir-Gefühl in der Menzelener Dorfschmiede

(sabi) Die Dorfschmiede in Menzelen-Ost war am Wocheneden angesagter Treffpunkt für Jung und Alt, An- und Zugereiste. Sie alle ließen sich auf das nahende Weihnachtsfest einstimmen. Eine einladende Budengasse empfing die zahlreichen Besucher.

An den Verkaufshütten holten sie sich erste Inspiration, schlenderten durch oder schritten mit dem Kauf erster Präsente gleich zur Tat. Die Auswahl war entsprechend gut und stellte, passend zum Ambiente der alte Menzelener Schmiede, die Handwerkskunst in den Mittelpunkt. Oftmals hatten die Aussteller lange im Vorfeld ihre Zeit mit der Herstellung verbracht, beispielsweise, um kleine oder größere Sterne aus Papier zu basteln. Entweder zum Aufhängen oder zur Dekoration von Geschenken. Klare Botschaft: ein Papierstern kann viel Stimmung zaubern.

Die Räumlichkeiten der alten Schmiede füllten sich, nicht nur, um den Tombolagewinn abzuholen. Basteleien, Strickwaren und Genähtes sowie adventliche Deko zogen die Gäste an. Über die alte Schmiede und ihre Restaurierung fachsimpelten manche Gäste ebenso. Die Rettung der Schmiede ist das Ergebnis von dörflichem Zusammenhalt, so dass auch der adventliche Markt in seiner zehnten Ausgabe ein absolutes Muss war. Perfekt passte das große beheizte Zelt, das nach Glühwein und Kaffee duftete und auch am regnerischen Sonntag Ziel der Gäste war.

Der Sternschnuppenbaum, den Kinderschutzbund und Kirchturmrat der Pfarrgemeinde St. Walburgis aufgestellt hatten, machte neugierig. Wunschzettel von knapp 100 Alpener Kindern hingen aus. Andrea Vogt hatte die Koordination für den Partner Kinderschutzbund übernommen. „Viele Wünsche können wir bereits erfüllen. Die Anzahl der Wunschzettel ist gleich geblieben. Die Spendenbox füllt sich zusätzlich mit Geld“, sagte Vogt.

Mittendrin am Samstag zum ersten Mal der Nikolaus, der sein Rentier in Menzelen-Ost geparkt hatte und bei den Kleinsten Erstaunen hervorrief. „Das Gelände bietet sich für das vielseitige Angebot an“, meinte Robert Moog vom gastgebenden Verein, dem die übrigen örtlichen Vereine bei der Gestaltung des Adventsmarktes zur Seite gestanden waren. Zusammenstehen, erzählen, Gutes tun – in der alten Schiene war das „Wir-Gefühl“ spürbar.

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