Gymnasium in Rheinberg: Amplonianer stimmen sich auf den Advent ein

Gymnasium in Rheinberg : Amplonianer stimmen sich auf den Advent ein

Das Gymnasium in Rheinberg veranstaltete einen Weihnachtsmarkt. Die Alligator-Cheerleader erhielten neue Kostüme.

Es ist kurz nach vier Uhr am Freitagnachmittag in Rheinberg – auf dem Schulhof des Amplonius-Gymnasiums ist mehr Trubel als sonst. Aus Musikboxen läuft Weihnachtsmusik, Adventsstände sind aufgebaut worden, ein Feuer für Flammlachse wurde entfacht. Der Advent am Amplonius steht vor der Tür.

Während Kinder Lebkuchenhäuser bauen, Schüler Plätzchen, selbstgebaute Vogelhäuschen und Bienenhotels verkaufen, bereiten sich die Alligator-Cheerleader der Schule auf ihren Auftritt vor. Sie richten noch einmal die Matte, üben oder schwirren durch die Sporthalle. Sie tragen neue Kostüme. Die Farben sind immer noch dieselben: grün, schwarz, weiß. Aber die Trikots sehen moderner aus. Nicht mehr so high-school-mäßig, wie Nora Kreitzen sagt. Und sie haben eine Straß-Wolke auf der Vorderseite. Coach Kyra Friebe hat sich das Design überlegt. Lange haben die Mädchen und Jungen für die Trikots gekämpft, am Freitagnachmittag übergibt die Sparkasse – sie hat bei der Finanzierung geholfen – die neuen Kostüme. Die Alligators legen los – Salti, Flic-Flacs, Pyramiden, sie katapultieren sich gegenseitig in die Luft. Zu Weihnachtsglöckchen, Klatschen und Winken bieten die Amplonius-Cheerleader eine Gänsehaut-Show. Die Halle ist so voll, dass manche sogar auf Gerätekästen stehen müssen, damit sie zuschauen können.

Mittlerweile ist es kurz vor fünf Uhr auf dem Schulhof – es riecht nach Flammlachs-Feuer und Glühwein. 300 Liter Glühwein und 40 Liter Kinderpunsch werden im Laufe des Abends ausgeschenkt, am Ende des Abends ist der Glühwein leer. Es ist dunkler auf dem Schulhof, die Kerzen-Lichterketten an den Basketballkörben und die bunten Lichter am Glühweinstand machen es gemütlich. Hausmeister Christian Müller wuselt über den Schulhof. Als es komplett dunkel ist, freut er sich, „wenn alles läuft, dann kann ich es genießen“. Es ist mehr los als sonst – es ist ein großes Beisammensein von Amplonianern, ein Wiedersehen von ehemaligen Schülern und Lehrern und eine Vorbereitung auf die Weihnachtszeit.