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Glasfaser in Alpen: Der nördliche Ortsteil hat noch eine letzte Chance

Digitalisierung in Alpen : Glasfaseranschluss: eine letzte Chance für Alpen-Nord

Alpen-Nord mit den Haupttrassen Ulrichstraße uund Bruckstraße habe vpr drei Jahren den Anschluss an die Datenautobahn verpasst. Bis zu 21. November können die Bewohner dort ihren Bedarf anmelden.

(bp) Der Ort Alpen ist digital geteilt. Es herrschen ungleiche Verhältnisse. Während der Süden seit drei Jahren am schnellen Glasfasernetz hängt, hat der Norden damals den Anschluss an die Datenautobahn verpasst. Grund war das mangelnde Interesse. Die Zielmarke von 40 Prozent anschlussbereiter Haushalte wurde trotz Verlängerung der Nachfragebündelung verpasst. Nun gibt es für den Norden noch eine Chance. Die Deutsche Glasfaser fragt noch mal den Bedarf ab. Deadline ist der 21. November. Dann müssen die 40 Prozent in den beiden avisierten Ausbaugebieten erreicht sein.

Am Montag, 40 Tage vor Abpfiff, waren zwölf Prozent geschafft. Da muss also noch ordentlich was kommen. Die Interessengemeinschaft (IG) „Glasfaser für Alpen“ unterstützt Bürgermeister Thomas Ahls, der einen Glasfaseranschluss für alle Haushalte gefordert hatte. „Diese Forderung unterstützen wir tatkräftig“, so Karl Hofmann als Sprecher der Interessengemeinschaft. „Eine weitere Ausbau-Chance wird es auf absehbare Zeit nicht mehr geben“, ist Hofmann überzeugt.

 „Wer einen Anschluss hat, ist bestens für die Zukunft gerüstet und hilft damit allen Bewohnern der Gemeinde Alpen, in einem attraktiven Ort zu wohnen, zu leben und möglicherweise auch weiterhin zu arbeiten“, so der Vorsitzende der CDU-Mittelstandvereinigung. Ein Glasfaseranschluss steigere den Wert der Immobilie.

Die Interessengemeinschaft unterstütze daher die Ausbauabsichten der Deutschen Glasfaser. „Die Vorteile liegen klar auf der Hand“, so Karl Hofmann weiter. Er appelliert an Hauseigentümer und Mieter, möglich umgehend einen Vertrag für einen Glasfaseranschluss abzuschließen, anschließend Freunde und Nachbarn auch von den Vorteilen des schnellen Internets zu überzeugen.

Durch das Breitband-Förderprogramm von Bund und Land Nordrhein-Westfalen und den Eigenanteil der Gemeinde Alpen werden zudem in den nächsten zwei, drei Jahren auch so genannte „Weiße Flecken“ (kleiner 30 Mbit/s) im ländlichen Außenbereich in den nächsten ans schnelle Glasfasernetz angeschlossen.