Rheinberg: Genießen – nicht rasen

Rheinberg: Genießen – nicht rasen

Die ADFC-Ortsgruppe Rheinberg hat die Radelsaison eröffnet. Bis Oktober bieten Vorsitzender Roland Pozun und sein Team nun regelmäßig unterschiedlich lange Nachmittags-, Feierabend- und Tagestouren an.

Die Rheinberger Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) hat auch für dieses Jahr wieder ein umfassendes Tourenprogramm auf die Beine gestellt. Freizeitradlern werden wieder drei verschiedene Arten von Touren angeboten. Und zwar:

NachmittagstoureN für Frauen über eine Distanz von etwa 20 bis 25 Kilometern.

Feierabendtouren, die jeweils um 17 Uhr beginnen sich über etwa 30 bis 35 Kilometer erstrecken.

Tagestouren, die mal 65, mal 75 oder auch mal 100 Kilometer weit führen. Die Startzeiten dafür sind entweder 9 Uhr oder 10 Uhr.

Roland Pozun, Vorsitzender des ADFC Rheinberg, wünschte sich, dass auch Familientouren zu Stande kämen. "Das haben wir die letzten Jahre schon versucht, bisher kam es aber nie dazu", schildert der 75-Jährige. Trotzdem bleibt er am Ball. "Es ist ganz egal wie viele mitradeln. Und wenn es nur drei Teilnehmer sind – ich fahre auf jeden Fall mit", versichert der Ossenberger. Wann eine Familientour geplant sei, entscheide er spontan: "Das wird eher im Sommer sein und das mache ich dann auch vom Wetter abhängig."

Zahlreiche Termine

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Die Vereinsmitglieder haben wieder zahlreiche Termine, an denen sie sich auf ihre Drahtesel schwingen. Roland Pozun: "Meine Frau Helga bietet wieder die Nachmittagstouren für Frauen an." Von April bis Oktober heißt es jeweils an einem Mittwoch im Monat um 15 Uhr "Nur für Frauen". Die Feierabendtouren – 30 bis 35 Kilometer lang – sind zweimal im Monat mittwochs um 17 Uhr angesetzt und werden von Roland Pozun angeführt. Die Tagestouren schließlich finden einmal im Monat an Sonn- oder Feiertagen statt.

Der Auftakt in die Radel-Saison fand bereits am Sonntag statt. Immerhin zehn Frauen und Männer fuhren mit. Die Auftakttagestour führte von Rheinberg nach Xanten. Die 60-Kilometer-Tour führte über Büderich Richtung Xanten und dann über Sonsbeck zurück. "Dabei fahren wir gemütlich, schließlich soll es Genuss-Radeln sein", so Roland Pozun.

Frische Luft und schöne Aussicht

Den Freizeitradlern geht es nämlich nicht darum, Geschwindigkeitsrekorde zu brechen – sie wollen die frische Luft, die schöne Aussicht und die Gesellschaft genießen. "Wir fahren mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 13 bis 15 Kilometern pro Stunde, machen eine lange Mittagspause und gönnen uns auf dem Rückweg eine Tasse Kaffee", beschrieb der Vereinsvorsitzende.

Die ADFC-Mitglieder sind begeistert von den Touren. So auch die 64-jährige Barbara Schmitz. "Ich bin seit 2000 dabei. Wir sind eine tolle Gemeinschaft, haben viel Unterhaltung und das Fahrradfahren ist gut für den Kreislauf – es bringt einfach Frohsinn", sagte die Teilnehmerin.

(RP)