Rheinberg Geisterstunde mit den Singspatzen

Rheinberg · Gelungene Musicalpremiere mit den Mädchen und Jungen an der St.-Peter-Grundschule in Rheinberg.

 Der Schulchor führt das Musical " Geisterstunde auf Schloss Eulenstein" auf. Textsicherheit, überzeugende Darstellungen und fantasievolle Kostüme kamen beim Publikum an.

Der Schulchor führt das Musical " Geisterstunde auf Schloss Eulenstein" auf. Textsicherheit, überzeugende Darstellungen und fantasievolle Kostüme kamen beim Publikum an.

Foto: Armin Fischer

Die Grundschulkinder der Rheinberger St. Peter-Schule brillierten zum Abschluss des Schuljahres in ihrem Musical als kleine Geister und verzauberten ihr Publikum. Sie ließen die Töpfe klappern und zischen, die Krachmaschine arbeiten. "Hört ihr die Gespenster?", fragten sie und ließen keinen Zweifel aufkommen, dass eine Geisterstunde auch zu Mittagszeit ganz schön spannend und unterhaltsam sein kann.

Anlässe zum Treffen gab es an der katholischen St. Peter-Grundschule genug: Nicht nur das Schuljahr endet und Viertklässler verlassen die Schule. Erstmals zeigte der schuleigene Kinderchor Singspatzen, was die Mädchen und Jungen drauf haben. Gemeinsam mit dem Organisten der Kirchengemeinde St. Peter, Christoph Bartusek, hatten sie ab Dezember das Kindermusical "Geisterstunde auf Schloss Eulenstein" einstudiert.

Seit Oktober besteht die musikalische Kooperation mit der Kirchengemeinde. Das Kindermusical stammt aus der Feder von Peter Schneider und erzählt die Geschichte von Karl von Radau, Schlossherr auf Schloss Eulenstein. Er ruft zur Geisterstunde. Die Kleine Hexe, Graf Dracula, der Flaschengeist und all ihre Kollegen lieben diese Zusammentreffen. Die Kleine Hexe stellt erstmals ihre neue Krachmaschine vor. Nur einem gefällt das nicht, nämlich dem Fabrikbesitzer Fritz von Rabatz. Der hat es nämlich auf die Krachmaschine der Kleinen Hexe abgesehen und fordert die Konstruktionspläne ein, die er für seine Fabrik gut gebrauchen kann. Aber so schnell lassen sich die Geister die gute Ideen nicht abluchsen und vor allem, sie lassen sich von Fritz von Rabatz nicht unterdrücken. Der Geisterrat tagt, gemeinsam finden die Teilnehmer einen Kompromiss, mit dem alle zufrieden sein können. Die Kleine Hexe wird nämlich Generaldirektorin in der Fabrik von Fritz von Rabatz. Zum Schluss sind alle in bester Partylaune, so auch das Publikum und die Hauptdarsteller, wie Kassandra, Luna, Diana, Paul, Marius, Emily, Hanne und Amy. Sie haben zusammen mit anderen Chormitgliedern eine glänzende Leistung gepaart mit Spielfreude auf die Bühne gebracht.

Textsicherheit, überzeugende Darstellungen und fantasievolle Kostüme kamen beim Publikum an. Szenenapplaus und dicken Applaus gab es zum Schluss für diese Leistung. Sehr zufrieden gab sich Christoph Bartusek, der augenzwinkernd erklärte: "Singen bringt Freude und macht gesund." Für Schulleiterin Gabi Krekeler gehört diese Premiere mit zu den besonderen Augenblicken im Schulleben. Einerseits Stolz, andererseits Wehmut erfüllte sie, denn nach den Sommerferien wird an der Grundschule einiges anders sein. Am Tag der Aufführung verabschiedete sich Konrektorin Gisela Cengiz, der die Singspatzen ihr Musical gewidmeten hatten.

(sabi)