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Rheinberg: Fulminanter Feuertanz

Rheinberg : Fulminanter Feuertanz

stadthaus-geburtstag Vor 25 Jahren wurde „Rheinbergs gute Stube“ eingeweiht. Ihre Stellung als Zentrum kulturellen Lebens kommt auch im Jubiläumsprogramm zum Ausdruck. Ein Highlight: Nina Corti tanzt.

Überall im Haus wird gewerkelt und angestrichen – das Rheinberger Stadthaus wirft sich in Schale. Gewiss auch, weil Rheinberg am 10. September mit Nina Corti einen Weltstar des Flamenco-Tanzes zu Gast hat und mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester noch dazu einen Ensemble von internationalem Rang.

Erfolgsgeschichte

Es gibt noch einen guten Grund für die Aktivitäten: Das Stadthaus wird 25 Jahre alt. Ihr Schöpfer, Prof. Gottfried Böhm, wird sich zum Auftakt des Jubiläumsprogramms am 2. September ins Gästebuch der Stadt eintragen. Und dann, merkte Vera Thuleweit, Leiterin des Kulturbüros Rheinberg, gestern schmunzelnd an, dann soll das Gebäude doch mindestens so schön aussehen wie an dem Tag im Jahre 1981, als der Architekt es fertig stellte. Der Mann, der das neue Haus nicht als abweisende Verwaltungsburg konzipierte, sondern als hell und offen, bürgernah. Städtebaulich gut ins Bild des historischen Marktes eingepasst. Als „gute Stube“ der Stadt.

Auch als Zentrum kulturellen Lebens. Wie gut ihm das gelang, zeigte sich bald nach der Inbetriebnahme im September 1981: Schon nach gut drei Jahren waren rund 500 verschiedene Veranstaltungen gezählt mit zirka 130 000 Besuchern. Theatergastspiele mit prominenten Schauspielern, Tourneegastspiele bekannter Künstler, Konzerte und Matineen, Tagungen, Kongresse, Ausstellungen, karnevalistische Angebote und Highlights des Brauchtums setzten die Erfolgsgeschichte fort.

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Vorzüglicher Veranstaltungsort

Auch, weil die Stadthalle als „Silberjubilarin“ nicht in die Jahre gekommen ist: Kontinuierlich wurde nachgerüstet, um den sich wandelnden Ansprüchen der Künstler Rechnung zu tragen. Ton- und Lichttechnik sind ergänzt. So, wie es ein multifunktionales Haus braucht. Und wie es bei den Künstlern vollste Anerkennung findet. Lore Rabe, Vorsitzende der Musikalischen Gesellschaft Rheinberg und Mentorin des Corti-Auftritts am 10. September, fasste gestern das so oft formulierte Lob zusammen: „Die Stadthalle ist ein vorzüglicher Veranstaltungsort.“ Sparkassen-Vorstand Frank-Rainer Laake bestätigte: „Der Saal hat eine phantastische, unverwechselbare Atmosphäre.“

Braucht einmal eine größere Produktionen außergewöhnliche Ausrüstung, bringt sie in der Regel ihre eigene Technik mit. So, wie jetzt Nina Corti, die mit ihrem eigenen speziellen Tanzboden nach Rheinberg kommt und ausgeklügelte Lichttechnik zur Abrundung dieses fulminanten Genusses einsetzen wird. Eines Programmes, das nicht nur den reinen Flamenco umfasst, sondern auch klassischen Tanz mit Flamenco-Elementen anreichert.

(RP)