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Förderverein Bönninghardt ist mit Klimaschutzpreis ausgezeichnet worden

Umweltschutz in Alpen : Erster Preis für den Einsatz in der Natur

Westenergie zeichnet den Förderverein für Naturschutz und Brauchtum in der Bönninghardt aus. Der kümmert sich um den beliebten Waldspielplatz und richtet zudem einen Naturerlebnsipfad ein.

Der Bönninghardter Förderverein für Naturschutz und Brauchtum hat mit seinem Waldkinderspielplatz den ersten Platz und damit 1000 Euro beim Klimaschutzpreis von Westenergie gewonnen. „Der Gewinn beflügelt uns, hier mit Freude, Begeisterung und positiver Energie weiterzumachen“, sagte Vize-Vorsitzender Herbert Oymann. Westenergie sei als Energie-Unternehmen Vorbild und zeige mit dem Klimaschutzpreis gesellschaftliches Engagement, so Oymann weiter.

Der 1983 gegründete Förderverein betreut den „einmaligen“ Kinderspielplatz im Wald. Für Kinder stehen eine Riesenrutsche, eine Riesenschaukel, ein großes Piratenschiff oder eine Seilbahn zum Ausleben ihres Bewegungsdrangs zur Verfügung. Das Besondere am Waldspielplatz: Er soll die Natur für Kinder erlebbar machen und ein Leben im Einklang mit ihr vermitteln.

Im Bau sind gerade zudem ein Naturerlebnispfad mit einem Waldklassenzimmer, in dem Lerninhalte wie Nachhaltigkeit, Energiesparen und Geschichtliches über die Heimat vermittelt werden sollen. Gutes Beispiel, wie hier gelernt wird: Eine Bäuerin brachte mal zum Frühlingsfest zwei Kühe mit auf den Spielplatz, um den Kindern anschaulich zu erzählen, woher die Milch für den Kakao kommt.

Die Förderer haben zuletzt bauliche Veränderungen vorgenommen und finanziert. So wurde die Toilettenanlage, ungewöhnlich für einen Spielplatz, umfassend saniert. Mit dem Einbau von wassersparenden Druckwasserspendern und einer LED-Beleuchtung mit Zeitschaltuhr achtete der Förderverein auf sparsamen Energie-Einsatz. Zu den Besonderheiten zählen eine Behindertentoilette, ein Babywickelraum und eine Ladestation für Elektroräder. Im nächsten Jahr soll die Plaggenhütte, die an die ersten Siedler erinnert, erneuert werden.

„Der enorme Einsatz des Fördervereins für den Waldkinderspielplatz und die Vermittlung von Natur und Umwelt ist beeindruckend“, lobte Bürgermeister Thomas Ahls bei der Preisübergabe. „Auch wir freuen uns, dass Westenergie dieses Engagement würdigt.“ Nils Rudolph, Kommunalmanager bei Westenergie, betonte: „Die eingereichten Projekte zeigen uns, wie wichtig auch den Menschen in Alpen der Schutz von Umwelt und Natur ist.“ Das sei Ansporn für das Unternehmen, dieses Bewusstsein vor Ort mit der Verleihung des Klimaschutzpreises weiter zu fördern.

Seit 1995 macht Westenergie mit dem Klimaschutzpreis zahlreiche gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem lokalen Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar und will damit zum Nachahmen anregen und Mut machen, selbst aktiv zu werden. Insgesamt erhielten bereits mehr als 7000 Projekte die Auszeichnung. Der Preis wird in den Städten und Gemeinden jährlich ausgelobt und ist je nach Größe der Kommune mit bis zu 5000 Euro dotiert.