Alpen: FDP zum KWW-Job: Wer jetzt kommt, ist zweite Wahl

Alpen: FDP zum KWW-Job: Wer jetzt kommt, ist zweite Wahl

Die ungeklärte Top-Personalie beim Kreiswasserwerk (KWW) ruft erneut das FDP-Quartett Thomas Hommen (Alpen), Rainer Mull (Rheinberg), Jürgen Kühne (Sonsbeck) und Heinz-Jürgen Küppers (Xanten) auf den Plan. Die vier betonen, dass sie bereits in der Vergangenheit gegen den Stachel gelöckt und in ihren Räten dagegen gestimmt haben, die Geschäftsbesorgung in die eigene, kommunale Hand zu übernehmen. Nun nehmen sie den gescheiterten Versuch, einen Nachfolger für den scheidenden Geschäftsführer Otfried Kinzel zu finden (RP berichtete), zum Anlass ihre Kritik zu erneuern.

Die ungeklärte Top-Personalie beim Kreiswasserwerk (KWW) ruft erneut das FDP-Quartett Thomas Hommen (Alpen), Rainer Mull (Rheinberg), Jürgen Kühne (Sonsbeck) und Heinz-Jürgen Küppers (Xanten) auf den Plan.

Die vier betonen, dass sie bereits in der Vergangenheit gegen den Stachel gelöckt und in ihren Räten dagegen gestimmt haben, die Geschäftsbesorgung in die eigene, kommunale Hand zu übernehmen. Nun nehmen sie den gescheiterten Versuch, einen Nachfolger für den scheidenden Geschäftsführer Otfried Kinzel zu finden (RP berichtete), zum Anlass ihre Kritik zu erneuern.

Die FDP-Politiker beteuern, dass sie die Schwierigkeiten haben kommen sehen. "Denn die Bürgermeister haben immer noch kein Konzept für die Übernahme der Versorgung vorgestellt", sagte Thomas Hommen. "Wir können nachvollziehen, dass KWW-Sprecher Heiko Schmidt den Ball möglichst flach halten will", ergänzt Rainer Mull. Dass die ausgeguckte Kandidatin kurz vor Vertragsabschluss absagt, werfe kein gutes Licht auf die KWW, die Bürgermeister und die Kommission der Gesellschafterversammlung. "Wir müssen davon ausgehen, dass auch den Bewerbern kein tragbar erscheinendes Konzept erläutert werden konnte", so Mull.

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"Das wahrscheinlich auch die Stelle des Technischen Leiters neu zu besetzen ist, darauf haben wir mehrfach hingewiesen", sagt Jürgen Kühne. Doch alle Warnungen seien "ungehört verhallt". Jeder Kandidat, der jetzt komme, so die FDP-Politiker, starte seinen Job mit dem Makel, "nur zweite Wahl" zu sein. Die Einschätzung von KWW-Sprecher Heiko Schmidt, dass das laufende Geschäft von der offenen Personalie nicht betroffen sei, teilt die FDP nicht. Sie "befürchtet wegen der kurzen Einarbeitungszeit einen Fehlstart" in den Führungsjob.

Die Liberalen wollen die Geschäftsbesorgung durch einen externen Dienstleister beibehalten. "Damit sind wir jahrzehntelang hervorragend gefahren", so Heinz-Jürgen Küppers.

(RP)