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Evangelische Kirchengemeinde Alpen nimmt verantwortbaren Normalbetrieb wieder auf

Kirchen in Alpen : Evangelische Kirchengemeinde nähert sich dem Normalbetrieb

Nachdem die Corana-Krise das Leben in der Evangelischen Kirchengemeinde Alpen nahezu komplett zum Erliegen gebracht hat, kehrt sie nun Schritt für Schritt wieder zur verantwortbaren Normalität zurück.

Das Leben in der Evangelischen Kirchengemeinde kehrt Stück für Stück zur verantwortbaren Normalität zurück. Die ursprünglich für den 29. März geplante offizielle Einführung des neuen Presbyteriums sowie die Entpflichtung der Alt-Presbyter findet am Sonntag, 14. Juni, um 10 Uhr im Rahmen eines Festgottesdienstes auf der Kirchenwiese statt. Dabei steht auch Gemeindesekretärin Stefanie Paul im Blickfeld. Sie versieht seit 20 Jahren ihren Dienst im Büro der Kirchengemeinde.

Auch für die entfallenen Konfirmationen zeichnet sich inzwischen eine Lösung ab, hat die Kirchengemeinde mitgeteilt. Im August wird ein großes Zeltdach den Platz neben der Kirche überspannen, so dass hier entsprechend viele Menschen Platz finden, ohne gegen das Abstandsgebot zu verstoßen. Die Eltern der Konfirmanden werden zeitnah informiert.

Die Kirche steht weiter wie in der gesamten Corona-Zeit täglich zur Einkehr und zum Gebet offen. Die Kirchengemeinde hat mit ihren Mitarbeitenden einen Dienst organisiert, so dass von 9 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr immer garantiert ist, dass die Kirchenpforte offensteht. Das Buch für die Gebetsanliegen liegt ebenso bereit wie die Predigten der vergangenen Sonntage. Auch läuten abends weiter die Glocken von 19.30 bis 19.45 Uhr als weithin hörbares Zeichen der Verbundenheit.

Die Ausgabe bei der Tafel findet weiter freitags unter Einhaltung der Abstands- und Hygienevorschriften zur gewohnten Zeit statt. Für die Kleiderstube wird von sofort an nach telefonischer Voranmeldung im Gemeindebüro (Tel. 02802 4140) jeweils individuelle Kleidung ausgegeben. Die Kleiderspende ist jederzeit möglich über die Container am Gemeindebüro, die regelmäßig geleert werden.

Die Kindertagesstätte arbeitet im eingeschränkten Regelbetrieb nach den Vorgaben des Landes. Inzwischen können die Vorschulkinder, die sogenannten Maxi-Kinder auch wieder in die Kindertagesstätte kommen.

Das Amaliencafé aber kann im Augenblick noch nicht wieder seine Türen für Besucher öffnen. Die Kirchengemeinde wird bekanntgeben, wann dort der Betrieb weitergehen kann.

Die beiden Jugendheime der Kirchengemeinde in Alpen und Menzelen-Ost arbeiten an einem Hygiene-Konzept zur Wiedereröffnung. Ein Termin für die Rückkehr zum Betrieb steht noch nicht fest.

(RP)