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Energiewende: Auch CDU Alpen will sich gegen Superstromtrasse wehren

Diskussion um zweite Variante : Auch CDU Alpen kündigt Widerstand gegen Superstromtrasse an

Nachdem die Variante für die geplante Trasse, die Strom von den Windparks im Norden nach Süden transportieren soll, von Rees Richtung Rheinberg und Alpen wandern könnte, schlägt die CDU hier Alarm.

Auch die CDU in Alpen ist wegen der geplanten Superstromtrasse von Norden über den Niederrhein nach Süden alarmiert. Die Trasse von oberhalb von Voerde über den Rhein in Richtung Rheinberg, Kamp-Lintfort und Alpen ist, wie ausführlich berichtet, stärker in den Fokus gerückt, nachdem Widerstände in Rees, wo die bisher favorisierte Variante verläuft, erkennbar geworden ist. „Warum plötzlich diese, bisher nur als Alternative geführte Trassenführung jetzt auf den Tisch kommt, ist für uns völlig unerklärlich“, sagt Sascha van Beek, CDU-Parteichef in Alpen.

 Nur weil aktuell der Widerstand in Rees größer sei, so van Beek, „kann es doch nicht sein, dass ein vermeintlich ungeeigneterer Weg ins Auge gefasst wird, nur weil man dort derzeitig weniger Widerstand vermutet“.

 Dabei favorisiere Netzbetreiber Amprion die Trassenführung über Rees gerade deshalb, weil dort mehr Freifläche zur Verfügung und weniger dichte Bebauung im Wege stünden. „Wenn Rees also besser geeignet ist und weniger Menschen beeinträchtigt werden, dann sollte die Stromleitung auch dort verlegt werden“, meint van Beek.

Die CDU Alpen begrüße daher ausdrücklich, dass sich die CDU-Kreistagsfraktion des konfliktreichen Themas annehme. Ihr umweltpolitischer Sprecher Arnd Cappell-Höpken (Drevenack) hat sich „entsetzt“ gezeigt ob der Entwicklung. Dem „versierten Experten“ und der Kreistagsfraktion sicherte ihr  Parteifreund van Beek die Unterstützung des Alpener Gemeindeverbandes zu und kündigte kämpferisch an, „dass der Widerstand hier nicht kleiner sein wird als in Rees“.