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Ein Grenzstein markiert, wo Alpen, Sonsbeck und Xanten zusammentreffen

Tourismus in Alpen, Xanten und Sonsbeck : Ein üppiger Grenzstein markiert nun das Drei-Kommunen-Eck

Die Leader-Gemeinden Alpen, Sonsbeck und Xanten kommen am Grenzdyck zusammen – ein Treffpunkt für die Bürgermeister Thomas Ahls, Heiko Schmidt und Thomas Görtz.

Natürlich Niederrhein: Mitten zwischen landwirtschaftlichen Flächen, Wiesen und Feldern verbirgt sich ein geografisch besonderer Punkt. Er liegt an der Grenzdycker Straße. Die trägt ihren Namen nicht ganz zufällig. Hier treffen die Grenzen der drei Leader-Kommunen Alpen, Sonsbeck und Xanten aufeinander. Ziemlich genau an der Stelle, an der die Grenzdycker Straße nach Sonsbeck und Xanten führt und der Grenzdyck in die andere Richtung nach Alpen verläuft, markiert fortan ein Grenzstein die interkommunale Schnittstelle.

Um den Grenzstein am Drei-Kommunen-Eck offiziell einzuweihen, haben sich jetzt die Bürgermeister Thomas Ahls (Alpen), Heiko Schmidt (Sonsbeck) und Thomas Görtz (Xanten) mit dem Vorstandsvorsitzenden der Leader-Arbeitsgemeinschaft (LAG) Niederrhein, Leo Giesbers, direkt vor Ort getroffen. Alle vier kamen klimafreundlich mit dem Fahrrad.

„Durch den Grenzstein soll die besondere Verbundenheit der drei Kommunen zueinander zum Ausdruck kommen“, stellte Ahls heraus. „Die Idee zu dem Grenzstein ist uns schon vor einigen Jahren bei einer gemeinsamen Radtour gekommen“, berichtete Görtz. Damals seien die drei Bürgermeister gemeinsam bei der Familie Genneper zum Kaffeetrinken eingekehrt. Deren Grundstück umfasst genau den Grenzpunkt, auf dem jetzt der Stein steht. Die Familie stellte die Fläche für die Leader-Markierung zur Verfügung. Weil sich der Grenzstein an einer radtouristisch interessanten Strecke befindet, werde er sicherlich künftig noch viele Radfahrer zu einer kurzen Pause einladen, so die Überzeugung der Initiatoren.

In der aus Basalt angefertigten Stele wurden die Wappen der drei Gemeinden eingearbeitet. Durch ihre Ausrichtung zeigen sie Wanderern und Radlern, in welcher Richtung sich die jeweilige Kommune befindet. Durch das Sichtbarmachen des Grenzpunktes soll das Zugehörigkeitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu den Kommunen und der Region gestärkt werden. Es werde deutlich, dass kommunale Grenzen bestünden, aber im Alltag der Bevölkerung kaum eine Rolle spielten, so die Bürgermeister. Erkenntnis: „Das Leben in unserer vielfältigen Region und die interkommunale Zusammenarbeit stellen einen bereichernden Mehrwert dar.“