1. NRW
  2. Städte
  3. Rheinberg

Dienstleistungsbetrieb reagiert sofort: Immer wieder Müll in Ossenberg

Dienstleistungsbetrieb reagiert sofort : Wieder wilder Müll in Ossenberg

Klara und Klaus Helmes ärgern sich darüber, wie es oftmals an der Ecke Borther Straße/Dammstraße aussieht. Der Dienstleistungsbetrieb reagiert sofort.

Klara und Klaus Helmes aus Ossenberg sind außer sich. Die Tatsache, dass an der Ecke Borther Straße/Dammstraße zum Deich hin immer wieder Müll abgelegt wird, macht den Ortsvorsteher und seine Frau zornig. „Wir haben keine Ahnung, wer das macht. Aber es wird immer wieder Müll dort abgelegt. Das ist eine Riesensauerei“, sagt Klara Helmes. Auch in den letzten Tagen entdeckten die beiden Ossenberger dort wieder Kartons mit Büchern, blaue Abfallsäcke und diesmal sogar einen Teddy, der komplett zerrupft wurde.

Klara Helmes: „Wir ärgern uns allerdings auch über die Stadt Rheinberg und fragen uns: Wie lange will sie sich noch veräppeln lassen? Gegen diese Schweinereien muss man doch endlich mal was unternehmen.“ Eine Überwachungskamera anbringen zum Beispiel. Klaus Helmes ist auch deswegen sauer, weil er als Ortsvorsteher unter anderem für Ossenberg permanent auf die Müllproblematik angesprochen wird. „Die Leute erwarten von mir, dass ich mich darum kümmere, wenn Abfall wild entsorgt wird. Wenn dann nichts passiert, fällt das auf mich zurück.“

  • Klaus Wittmann⇥RP-Foto arfi
    Rheinberger Partei kommt nicht zur Ruhe : Klaus Wittmann tritt aus der CDU aus, bleibt aber im Rat
  • Die Benefiz-Aktion für die Flutopfer im
    Reiter am Niederrhein halten zusammen : Reitplatz-Spektakel hilft Kindern in Not
  • Rund 120 Schützen trafen sich auf
    Treffen auf der Rheinberger Schützenwiese : Seht her, die Schützen sind noch da!

Holger Beck, Technischer Leiter des Dienstleistungsbetriebs (DLB), sind Vorfälle, wie Eheleute Helmes sie beschreiben, bestens bekannt. „Es ist leider eine Unart geworden, auch in Rheinberg und nicht nur in Ossenberg“, sagt er. Wilden Müll entsorge der DLB jedoch erst, wenn er vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung der Stadt einen Auftrag dazu bekomme. Dass eine Kameraüberwachung helfen könnte, glaubt Beck nicht. „Wir bemühen uns, im Rahmen unserer Möglichkeiten alles sauber zu halten. Aber gegen solche Machenschaften sind wir leider oft machtlos.“