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Xanten: Die Nullen räumten in Alpen kräftig ab

Xanten : Die Nullen räumten in Alpen kräftig ab

Der Veener Kegelpokal, den die Veener Kegelgötter ausloben, gehört bei den Klubs der Region zur Kür. Bei der aktuellen Ausgabe holte der Kegelclub "Die Nullen" mit 319 Punkten den Pokal, vor "Adelheid" aus Bönninghardt (310 Punkte). Drittbeste wurden die "Strammen Henker" (306 Punkte.) "Einzig nicht artig" war mit 247 Punkte bester Damenclub.

Achim Schippers holte sich mit 61 Punkten den Titel als bester Einzelkegler. Marina Croonenbrock ist mit 48 Punkten beste Einzelkeglerin. Fünfmal ging es jeweils in die Vollen, fünfmal war Abräumen angesagt. Akribisch und in Nachtschichten hatten die Kegelgötter diesen Wettkampf vorbereitet, sich an Wunschterminen orientiert und es geschafft, immerhin 430 gemeldete Personen, unter einen Hut zu kriegen. Auf die Ausschreibung hatten sich 48 Klubs gemeldet, drei mehr als noch im letzten Jahr.

Zum ersten Mal dabei war der siebenköpfige Kegelklub Knppl aus Flüren. Sich im Turnier mit anderen messen, neue Leute kennenlernen, Kontakte pflegen, das ist für diese Hobbykegler eine gute Sache. "Wir geben unser Bestes", sagten Wolfgang Hinz-Wikker (52), Lukas Kieres (25) und Steven Brinck (27). Gemeinsam ist allen Klubs der riesige Spaß auf der Kegelbahn, versichert Kai van Megen (42) vom Kegelklub Adelheid, der sich regelmäßig in Sonsbeck trifft. Große Anerkennung fand bei den Klubs die Arbeit der Kegelgötter, die für die Organisation zuständig waren und zusätzlich die Listen während der Spiele führten, wie Kegelgott Michi Bertlich. Alle Kegelgötter verzichten auf die Teilnahme und sind im Einsatz. "Wir haben einen straffen Zeitplan und ziehen das Turnier an einem Wochenende durch", erklärt Kegelgott Peter Schweden. "Vielleicht liegt darin auch der Reiz, natürlich neben der Keglerparty zum Schluss im Spargelhof Schippers."

An zwei Orten wurde gekegelt. In Bönninhardt, dem traditionellen Keglertreffpunkt Barth, und in Xanten auf den Bahnen bei De Kelder, im Haus van Bebber. Die Mitglieder der Clubs gaben sich dank des akribischen Zeitplans die Klinke in die Hand. Die Planungen der Kegelgötter sind genau, 45 bis 60 Minuten Verweildauer auf der Kegelbahn, und danach müssen alle Spiele gemacht sein. "Im Schnitt macht jeder 55 Punkte, aber da ist eine Riesenspanne drin", sagt Peter Schweden. In jedem Fall bleibt es aufregend, weil mancher Klub erstmals teilnimmt und Favoriten nicht immer halten, was sie versprechen.

Als vor Jahren der Veener Kegelpokal aus der Taufe gehoben wurde, war Turnier noch als einmaliger Termin geplant. Damals ging es um eine Sponsorenaktion, bei der Geld für einen Kunstrasen zusammen kommen sollte.

Alle Ergebnisse unter

www.kcdiekegelgoetter.de

(RP)