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Der Budberger Bahnhof reduziert sein Angebot wegen Personalmangel

Gastronomie in Rheinberg : Budberger Bahnhof öffnet nur noch nach Vereinbarung

Der Budberger Bahnhof, vor vier Jahren nach grundlegender Sanierung eröffnet, schränkt sein gastronomisches Angebot ein. Eine Folge der Pandemie.

Bis zum 30. August läuft der gastronomische Betrieb im Budberger Bahnhof an der Rheinkamper Straße noch so, wie man es von Inhaberin Manuela Breuer und ihrem Team seit ziemlich genau vier Jahren kennt. „Danach werde ich das Tagesgeschäft in meinem Weinlokal schweren Herzens einstellen“, sagt Breuer. Sie finde nicht genug Personal, um die ihr auferlegten strengen Regeln zum Schutz der Gäste und der Mitarbeiter einzuhalten.

„Viele Menschen, die in der Gastronomie gearbeitet haben, haben sich in den letzten Monaten mit der Pandemie umorientiert“, sagt die Bahnhofs-Chefin. „Ich habe zwar ein tolles Team von zwölf Leuten, das mir auch weitgehend erhalten bleibt. Allerdings haben sich die meisten in der Zwischenzeit andere Jobs gesucht und stehen mir nur noch sporadisch zur Verfügung. Das reicht nicht aus, um den Betrieb aufrechterhalten zu können.“

Den Budberger Bahnhof, der vor der Eröffnung vom Keller bis zum Dach komplett saniert wurde, führt sie allerdings weiter. „Es wird weiter private Feiern im kleinen Kreis geben“, so Manuela Breuer. Sie werde auch weiter kleine Veranstaltungen planen, sobald das wieder erlaubt ist. Auch die drei Doppelzimmer stehen Gästen nach wie vor zur Verfügung. „Natürlich kann man auch den Lieblingswein weiter bei mir einkaufen, um ihn zu Hause zu genießen. Das Weinsortiment habe ich sogar aufgestockt.“ Das Sortiment habe sie um Geschenkartikel, Accessoires und Gewürze erweitert.

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Sie werde besondere Öffnungszeiten für einen Einkauf oder zum Stöbern festlegen, verspricht die Wirtin. Informationen dazu werde man demnächst auf der Homepage www.budberger-bahnhof.de finden. Manuela Breuer: „Wenn ich Anfragen bekomme für eine größere Gäste-Gruppe, öffne ich das Lokal selbstverständlich auch.“ Wenn Corona vorbei ist, würden die Karten neu gemischt, sagt die Inhaberin. Sie bedankt sich mit ihren Team bei allen, die den Budberger Bahnhof unterstützt und besucht haben.