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Rheinberg: Das Ehepaar Quenzel hat sich vor 60 Jahren das Ja-Wort gegeben

Rheinberg : Das Ehepaar Quenzel hat sich vor 60 Jahren das Ja-Wort gegeben

"Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet" - So heißt es in Schillers "Lied von der Glocke". Die Stelle wird gerne - auch in abgewandelter Form - zitiert, wenn Paare ihren Heiratswillen bekunden. Helene und Siegfried Quenzel aus Vierbaum mussten wahrlich nicht lange prüfen. Sie wussten schnell, dass sie zusammengehören.

1956 haben sich beide in Geldern kennengelernt, schon ein Jahr später führte Siegfried seine Verlobte Helene zum Traualtar. Jetzt feierten die Quenzels das Fest der Diamanthochzeit.

Die Kriegswirren hatten die gebürtige Oberschlesierin und den jungen Mann aus Sachsen-Anhalt an den Niederrhein geführt. Hier fanden beide eine neue Heimat, hier verliebten sich der Polier und die Kinderkrankenschwester. Noch vor der Hochzeit verschlug es beide nach Moers. Siegfried Quenzel hatte als Oberpolier Arbeit bei einer Bauunternehmung im nahegelegenen Vierbaum gefunden.

1967 bezog das Paar mit zwei Kindern das Eigenheim in Vierbaum, wo es sich seitdem zu Hause fühlt und aktiv am Dorfleben teilnimmt. Gemeinsam kümmern sich die Jubilare um Haus und Garten und erkunden bei vielen Reisen Deutschland und die Nachbarländer.

Siegfried Quenzel ist außerdem Skatspieler bei den Schlossbuben Ossenberg, seine Frau Helene liebt die Handarbeit.

Und noch ein großes Hobby eint die ganze Familie Quenzel seit vielen Jahren. Ein Hobby, das mittlerweile auch eines der beiden Enkelkinder mit Begeisterung pflegt: die Sammlung historischer Motorräder.

(nmb)