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Das DRK in Rheinberg hat seine Führungsmannschaft verjüngt

Deutsches Rotes Kreuz in Rheinberg : DRK rüstet sich für die Zukunft

Der Stadtverband Rheinberg hat seinen neuen Vorstand gewählt – online. Das Ziel war’s dabei, die Führungsriege zu verjüngen. Auch treue Mitglieder wurden geehrt.

Ursprünglich sollte die Jahreshauptversammlung des DRK-Stadtverbandes Rheinberg schon im Mai stattfinden. Corona verhinderte das. Jetzt wurde die Versammlung als Online-Veranstaltung durchgeführt, erstmalig ohne Gäste. Das Rote Kreuz bleibt eine starke Truppe, die durch nichts zu ersetzen ist. Zusammengefasst, so sagte es der langjährige Vorsitzende Günter Köster, seien im zurückliegenden Jahr von rund 220 aktiven Mitgliedern in der Bereitschaft, in der Wasserwacht, im Jugendrotkreuz, in der Wohlfahrtspflege und im Bereich Blutspende schätzungsweise 38.000 ehrenamtliche Stunden geleistet worden. Und das trotz des Wegfalls nahezu aller Sanitätsdienste und Veranstaltungen in diesem Jahr.

„In diesen Stunden ist die Unterstützung des umfangreichen Corona-Krisenmanagements auf Kreisverbandsebene noch nicht mit eingerechnet“, sagte Günter Köster.

Schatzmeister Artur Schmidt attestierte dem Stadtverband eine stabile Finanzlage für das Geschäftsjahr 2019. Die Buchführung wurde von einer Wirtschaftsprüferin und von den Kassenprüfern uneingeschränkt für vollständig und gut befunden und bestätigt. In der Folge wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Bei der Wahl des Vorstands (jeweils für drei Jahre) ging’s um den Vorsitzenden, zwei Stellvertreter, den Schatzmeister und die Beisitzer. Die weiteren Vorstandsmitglieder (Gemeinschaftsführer, Bereitschaftsarzt, Leiter der Arbeitskreise und RK-Gruppen) werden nach Dienstordnung von diesen Gruppen gewählt oder ernannt. Ausgeschieden sind der langjährige Vize-Vorsitzende Matthias Hangert. Sein hauptberufliches Beschäftigungsverhältnis im DRK-Kreisverband schließt eine Mitgliedschaft im Vorstand aus.

Auch Wolfgang Damerau hat altersbedingt nicht mehr kandidiert. Beide waren Gründungsmitglieder des DRK-Stadtverbandes und wollen weiter aktiv im Roten Kreuz tätig bleiben. Sie wollen ihre gewählten Nachfolger über einen langen Zeitraum einarbeiten.

Der neue Vorstand sollte jünger werden, so der erklärte Wunsch. Gewählt wurden Günter Köster (Vorsitzender), Oliver Rühl und Kevin Bensch (beide stellvertretende Vorsitzende), Artur Schmidt (Schatzmeister), Günter Birk, Hanna Püttmann, Stephan Waltering, Franz Erich Brucksch und Jürgen Berninger (alle Beisitzer).

In der Sitzung wurden langjährige Mitglieder geehrt. Adolf Blaschke und Marlies Terschlüsen gehören dem Roten Kreuz seit 60 Jahren an. Seit 55 Jahren ist Anneliese Blaschke, seit 50 Jahren Doris Kamping dem DRK treu. Günter Köster, Harald Winkler und Irmtraud Tölg traten vor 45 Jahren ins DRK ein. Auf 40 Jahre kommen Anke Püttjer, Karl-Heinz Schulz und Wilfried Quasnik.

Vor 35 Jahren meldete sich Christa Ohletz beim DRK an, während Marlene Jenk Anja Jakobs, Willi Jenk, Silke Kaußen und Thomas Kinzel auf 30 Jahre kommen. Susanne Stolzke ist 25 Jahre dabei, viele weitere Mitglieder gehören 20, 15, zehn oder fünf Jahre dazu.