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Coronaschutz-Impfung: Bedarf in Alpen ist angestiegen

Mobile Schutzimpfung in Alpen : Noch mehr Andrang beim mobilen Impfen in Alpen

Der Bedarf beim Besuch der mobilen DRK-Impfstation in Alpen ist erkennbar gestiegen. Die Marke des Erstbesuchs vor drei Wochen war schon knapp zwei Stunden vor dem Abschluss erreicht.

Die Nachfrage nach Impfschutz aus der Spritze steigt offenbar wieder. Auch in Alpen, das bereits zur Spitzengruppe der Geimpften mit den höchsten Versorgungsquoten im Kreis Wesel gehört. Am Donnerstag um 13.24 Uhr hatte das mobile DRK-Impfteam, das bereits kurz nach 9 Uhr hinter dem Rathaus losgelegt hatte, bereits 101 Oberarme erreicht und damit fast die Marke des ersten Vor-Ort-Termins von vor drei Wochen, als sich hier am Ende 105 Personen den Corona-Schutz abgeholt hatten. Als um 15 Uhr die letzte Dosis Vakzine verabreicht worden war, standen 146 Namen auf der Liste. „Sehr erfolgreich“, nennt das Torsten Baier, Leiter der mobilen DRK-Truppe.

Auffällig sei die recht hohe Zahl an Leuten gewesen, die sich am Donnerstag ihre Erstimpfung haben geben lassen. „Man wundert sich schon, dass noch immer so viele aus irgendwelchen Gründen aus der Versenkung auftauchen und jetzt erst den Weg zu uns finden“, sagte Baier. „Gut, dass sie kommen.“

Obwohl auch Kinder und Jugendliche inzwischen auch ohne Kinderarzt an Bord geimpft werden können, sei ihr Anteil an der nicht abreißenden Impf-Schlange recht gering gewesen, berichtet Baier in seiner Zwischenbilanz. Ein paar wenige aber waren schon dabei. Der jüngste Impfling war zwölf Jahre. Beeindruckt hat Baier ein Junge, der mit seiner Mutter da war, um sich zu informieren. „Der pfiffige Knirps war bestens im Bilde. Dem musste man nicht mehr viel erzählen“, so der DRK-Mann. Seine Mutter muss die Infos erst mal sacken lassen und will mit ihrem Sohn den Kinderarzt aufsuchen.

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Die Impf-Interessierten hatten in Alpen die Wahl zwischen Biontech und der Vakzine von Johnson & Johnson. Letzteres hat den Vorteil, dass schon mit einer Impfung ein relativ hoher Impfschutz erreicht ist. Die meisten entschieden sich aber für Biontech und ließen sich den Stich ins gelbe Impfbuch eintragen.

(bp)