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Corona-Verstöße Sonsbeck schließt Skatepark – Alpen kontrolliert Spielplätze

Alpen/Sonsbeck · Sonsbeck schließt zum Schutz vor dem Coronavirus vorübergehend den Skatepark, Alpen kündigt wegen der Enge Kontrollgänge auf beliebten Spielplätzen an.

 Sonsbeck hat seinen Skatepark wegen der Bundesnotbremse vorsorglich bis auf Weiteres geschlossen.

Sonsbeck hat seinen Skatepark wegen der Bundesnotbremse vorsorglich bis auf Weiteres geschlossen.

Foto: Ostermann, Olaf (oo)

Das zuletzt bisweilen frühlingshafte Wetter bei gleichzeitig weiter hohen Inzidenzwerten führt zu Konflikten. Die Sehnsucht der Menschen, an der frischen Luft wieder ein Stück unbeschwerte Freiheit zu genießen, und die Notwendigkeit, die Regeln des Corona-Schutzes einzuhalten, vertragen sich bisweilen schlecht. Deshalb hat sich die Gemeinde Sonsbeck dazu entschlossen, den Skatepark an der Parkstraße bis auf Weiteres zu schließen. In Alpen mehren sich Beschwerden, dass auf Spielplätzen gegen die Regeln verstoßen wird.

Insbesondere auf den bei Familien sehr beliebten Spielplätzen in der Bönninghardt und um die Alpen-Burg am Obstbongert wird es bisweilen bedenklich eng. Das bereitet den Verantwortlichen im Rathaus Sorge. Bürgermeister Thomas Ahls bittet vornehmlich die Erwachsenen darum, die Abstände einzuhalten, und weist zugleich auf die Maskenpflicht hin, von der nur Kinder unter sechs Jahren ausgenommen sind. Schilder sind aufgestellt worden, die auf die Regeln hinweisen. Ahls kündigte an, dass das Ordnungsamt jetzt verstärkt kontrolliere. Wie Fachbereichsleiter Ludger Funke sagte, würden seine Leute zunächst an die Einsicht appellieren. Aber in gravierenden Fällen könnten Verstöße mit einem Bußgeld von 50 Euro geahndet werden.

Am Skatepark in Sonsbeck hatten sich in den vergangenen Tagen zahlreiche Jugendliche getroffen, um ihre Freizeit zu verbringen. Wie im Hauptausschuss am Donnerstagabend zu hören war, hätten Gruppen teilweise dicht zusammen gesessen, dabei gegessen und getrunken. „Grundsätzlich freut es uns, wenn die Anlage gut besucht ist. Unter den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung müssen wir als Kommune jedoch reagieren“, erklärte Bürgermeister Heiko Schmidt. Er bedauere die Sperrung und betonte: „Die Schließung dient nicht dazu, den Jugendlichen einen Vorwurf zu machen. Gerade weil viele andere Freizeitangebote bereits weggefallen sind, ist es verständlich, dass der Skatepark auch von Auswärtigen genutzt wurde.“

Allerdings, so ergänzte Schmidt, müsse man aufgrund des erhöhten Inzidenzwertes sowie der neuen bundesweiten Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes nun die Konsequenz ziehen. Wie lange der Skatepark geschlossen bleiben muss, richte sich nach der Entwicklung der Infektionszahlen.

Zugleich teilte Schmidt mit, dass die Gemeinde Sonsbeck zusammen mit dem Hot-Jugendzentrum darüber nachdenkt, den Skatepark nach der Pandemie zum Beispiel im Rahmen kleinerer Contests oder Veranstaltungen im Spiel- und Sportpark wieder freizugeben.

(Beaw/bp)
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