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Rheinberg: CDU-Vorschlag: Mehr Turnhalle für weniger Geld

Rheinberg : CDU-Vorschlag: Mehr Turnhalle für weniger Geld

Für weniger Geld mehr Turnhalle - diese Aussicht führte im Schulausschuss zur einstimmigen Änderung der Beschlussvorlage: Aus der Zweifach- wurde eine Mehrfachturnhalle, die am Schulzentrum und der Sportanlage des TuS 08 Rheinberg entstehen soll. CDU-Fraktionschef Erich Weisser hatte erneut einen Anlauf genommen, nach guten Erfahrungen in anderen Städten auf ein schlüsselfertiges Bauen umzuschwenken, und dabei gut eine Million Euro zu sparen. Das gebe Luft, für rund drei Millionen Euro eine Sporthalle zu bekommen, die optimale räumliche Bedingungen liefere. So könne man Schulen und Vereinen weitestgehend gerecht werden. Vor allem, dass der Unterrichtsausfall im Sport künftig der Vergangenheit angehören soll, war den Schulpolitikern ein wichtiges Anliegen. Zumal die Europaschule in der Oberstufe einen Leistungskurs Sport plant, der keine Lücken dulde.

Die Verwaltung ging mit dem Auftrag ins Stadthaus, nun ein Raumkonzept zu entwerfen. Die Anforderungen sind von Schulen und Vereinen formuliert worden. Für die Sachlichkeit mit Augenmaß bei den Ansprüchen gab's für beide von der Politik einhelliges Lob.

Von den beiden Alternativen war nur der Standort im Berich Umkleidetrakt nördlich des oberen Rasenplatzes der Sportanlage an der Xantener Straße übrig geblieben. Das heißt in der Konsequenz, dass für die baulich grenzwertigen Umkleidekabinen und Duschräume Ersatz geschaffen werden muss. Das gilt auch für das Klubheim. Der TuS 08 muss seinen finanziellen Part schultern.

Der lange auch verfolgte Standort zwischen Europaschule und oberem Rasenplatz scheidet aus, weil für das benötigte Privatgrundstück keine Verkaufsbereitschaft bestehe.

Auch im Sportausschuss war die geplante Turnhalle Thema. Dort konkretisierte Erich Weisser seine Vorstellungen. Dass von vier möglichen Standorten der Standort Nummer eins übrig geblieben sei, habe einen Nachteil, sagte er: "Der Platz des TuS 08 für die Umkleidekabinen könnte überbaut werden." Er riet dazu, die Halle so zu bauen, dass für sie nicht der Sportplatz geopfert werden müsse.

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Der CDU-Fraktionschef warb erneut dafür, nicht 4,2 Millionen Euro für eine Halle auszugeben, wie die Verwaltung vorgeschlagen hatte. Er habe herausgefunden, dass man eine Zweifach-Halle für 2,4 bis 2,7 Millionen Euro und eine Dreifach-Halle für 2,7 bis drei Millionen Euro bekommen könne.

Michael von Parzotka-Lipinski (SPD) regte an, die neue Halle fußballfrei zu halten und eine Kletterwand einzubauen.

(RP)