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Rheinberg: CDU: Schul-Frage ist Top-Thema in Borth

Rheinberg : CDU: Schul-Frage ist Top-Thema in Borth

Kaum im Amt, hat der neue Vorstand des CDU-Ortsverbandes Borth schon ein kräftiges Arbeitspaket geschnürt. Die drängendste Frage steht natürlich ganz obenan: die Schul-Frage im Rheinberger Norden.

Wobei die Union hier — salopp gesagt — nicht über "ungelegte Eier" reden möchte. Vorsitzender Erich Weisser: "Es gibt zu diesem Thema eine durch den Bürgermeister eingesetzte Arbeitsgemeinschaft mit Vertretern aller Parteien.

Ziel: Gebäude erhalten

Die hat die unterschiedlichsten Aspekte durchgeackert von Schülerströmen über Kosten bis zu baulichen Aspekten von Hauptschule und Kleinschwimmbecken." Nach den Ferien wird das Beratungsergebnis erwartet. Und "wir haben uns in der CDU-Fraktion festgelegt, dass wir uns an die Regularien halten und vorher keine Aussagen treffen werden." Die SPD sei in der vorigen Woche zwar schon vorgeprescht, "aber wir freuen uns, dass zumindest mit den für Borth zuständigen SPD-Ratsmitgliedern Einigkeit besteht, dass ein Abriss der Gebäude in Borth nicht zur Diskussion stehen soll" (Weisser); er hoffe, dass auch die SPD insgesamt zu diesem im letzten Kommunalwahlprogramm formulierten Anliegen stehe.

Auch für die CDU sei es erklärtes Ziel, die Schulgebäude in Borth und Wallach zu erhalten; über die Nutzung wollen sich die Christdemokraten äußern, wenn die Analysen der Arbeitsgemeinschaft vorliegen. Weisser: "Noch kennen wir einige Zahlen nicht." Und man müsse auch im Blick behalten, was aus dem alten Schulgebäude in Ossenberg wird. Ob beispielsweise die Ganztagsbetreuung durch ein Privatunternehmen eingerichtet werde, sei längst nicht sicher.

Kreisverkehr bauen

Ein gutes Stück konkreter Kommunalpolitik steht als Nummer 2 auf der Agenda der CDU: Der Radweg zwischen Borther Straße und Schwarzem Weg werde laut Planung 2014 saniert. Das sei laut Erich Weisser aber dann auch der späteste Termin — wenn es irgend geht, sollten die Bauarbeiter deutlich früher anrücken.

Dem Bereich Verkehr ist auch ein anderes Projekt zuzuordnen, das die Union als "Herkulesaufgabe" einstuft: der Kreuzungsbereich Drüpter Straße / B 57. Das sei natürlich Alpener Gebiet. Doch Tag für Tag seien dort viele Borther unterwegs — und empfänden den Bereich zu Recht als Gefahrenpunkt. Konsequenz der Borther CDU: "Wir geben auch nach den bislang gescheiterten Versuchen nicht auf sonder wollen weiter darauf hinarbeiten, dass dieser gefährliche Knotenpunkt entschärft wird. Und zwar durch einen Kreisverkehr. Denn noch eine Ampel mache auf der B 57 keinen Sinn", so Erich Weisser.

(RP)