Rheinberg: CDU nimmt Orsoy unter die Lupe

Rheinberg: CDU nimmt Orsoy unter die Lupe

Der Ortsverband hatte zu seiner jährlichen Begehung eingeladen. Unter anderem ging es um die Parkplatzsituation und um die Probleme mit Krähen.

Der CDU-Ortsverband Orsoy hat sich um die Parksituation im Orsoyer Altstadtkern gekümmert, zudem um die Beleuchtung sowie dem Erscheinungsbild der öffentlichen Anlagen und der städtischen Gebäude.

Zu diesem Zweck startete die von der Ortsverbandsvorsitzenden Brigitte Devers angeführte Gruppe am öffentlichen Parkplatz an der Grundschule. Die für Pkw zugelassenen öffentlichen Parkplätze würden von Lkw-Zugmaschinen sowie Klein-Lastwagen (7,5 t) als Abstellplatz in Anspruch genommen, hatten Anwohner der CDU berichtet. Auch abgemeldete Wohnwagen oder Anhänger wurden dort über längere Zeiträume abgestellt. Sogar auf dem Parkplatz am Friedhof in der Bendstege mache sich fast jedes Wochenende ein Sattelschlepper breit. Besonders brisant ist, da die Zufahrt dazu für solche Fahrzeuge nicht geeignet ist. "Dies geht natürlich nicht", so die Ortsverbandsvorsitzende Brigitte Devers, "an diesen Stellen müssen regelmäßig Kontrollen durch das Ordnungsamt erfolgen und die Falschparker zur Verantwortung gezogen werden." Weiterhin wurde über die Nutzung des Grundschulschulhofes sowie über Vandalismus an der Fassade des Toilettengebäudes gesprochen. Der schlechte bauliche Zustand des Grundschulparkplatzes sowie die Straßenschäden der Straßen Nordwall und Rheindamm wurden in diesem Zusammenhang ebenfalls mit aufgenommen. Auf der Deichpromenade wurden die Papierkörbe in Augenschein genommen und der schlechte Zustand der Wege auf den historischen Wallanlagen grundsätzlich beanstandet. "Wir brauchen intelligente Lösungen, um die Müllverschmutzung der Rheinpromenade durch die Krähen in den Griff zu bekommen", so Ratsherr Josef Devers.

Bei der Treppenanlage unterhalb des Fahrkartenhäuschens und zum Anlegesteiger hin sieht die CDU Handlungsbedarf. Die Bank am dicken Bär - dem großen Baum oberhalb der Grundschule - sei so stark vermoost und das Holz durch Nässe aufgequollen, dass diese erneuert werden müsste. Sie ist seit dem Brand im Sommer auch nicht mehr vollständig, sondern ein Bank-Element fehlt. Für den Baum selbst müssten außerdem Standsicherungsmaßnahmen geprüft werden. Weitere öffentliche Parkplätze am Rheindamm, Friedrichsplatz, Kiesendahlstraße, wurden ebenfalls in Augenschein genommen sowie die Grünanlagen im Innenstadtbereich und das alte Rathaus an der Kuhstraße.

Zum Rathaus gibt es allerdings bereits in die Wege geleitete Aufträge zur Sanierung, die im kommenden Frühjahr in die Tat umgesetzt werden sollen. An der Kuhstraße und weiteren innerstädtischen Straßen wurde bemängelt, dass sich das Kleinsteinpflaster nach kürzlich erfolgten Baumaßnahmen durch die Telekom wieder gelöst habe und sich inzwischen Schadstellen in den Fußwegen gebildet haben. Am Orsoyer Kuhteich besuchte die CDU-Gruppe den Angelverein und fragte nach, ob es Probleme gebe. Dies sei momentan nicht der Fall, sagte der Angelvereinsvorsitzende Udo Krützberg. Josef Devers merkte an, dass die Skulptur "die Tänzer" in der Kuhteich-Grünanlage stark verunreinigt sei und eine baldige Reinigung benötige.

Einen kleinen Abstecher machte die Gruppe zum Orsoyerberg und schaute sich den neu überarbeiteten Bahnübergang am Siedlerweg an sowie den Fußweg am Kirchweg, der instandgesetzt worden sein sollte. Davon sei allerdings nichts zu erkennen gewesen.

Fazit der Ortsbegehung: In Orsoy ist in 2018 eine Menge zu tun.

(RP)