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Bei einer Lesung mit Musik im Schwarzen Adler geht's um den Ruhrpott

Kulturerlebnis in Rheinberg : Musik und eine Lesung, „die den Frieden stört“

„Wo das geht, geht alles“ ist der Abend mit Gerd Herholz und Eckard Koltermann überschrieben. Im Mittelpunkt: das Ruhrgebiet, jenes Städtedorf, das nach der Loveparade eine große Zukunft hinter sich hat und mit der Gegenwart einfach nicht fertig wird.

Bei der Kulturinitiative Schwarzer Adler geht es am Mittwoch, 22. September, um 20 Uhr mit Text und Musik rund ums Revier: „Wo das geht, geht alles“ ist der Abend mit Gerd Herholz und Eckard Koltermann überschrieben. Herholz liest Geschichten, Blogs und Gedichte. Im Mittelpunkt: das Ruhrgebiet, jenes Städtedorf, in dem er aufgewachsen ist, das nach der Loveparade eine große Zukunft hinter sich hat und mit der Gegenwart einfach nicht fertig wird.

Für Herholz‘ Schreiben gilt, was Raymond Federman übers Lesen gesagt hat: „Ich bin für ein Lesen, das den Frieden stört.“ Neben einem biografischen Text sind auch Gedichte und einige Duisburg streifende Texte zu hören.

Eckard Koltermann lebt und arbeitet in Wanne-Eickel. Nach Studien der vergleichenden Musikwissenschaften in Berlin und einem Instrumentalstudium auf der Bassklarinette in Amsterdam wandte er sich autodidaktisch der Komposition zu und schrieb seit den 80er Jahren Big-Band-Jazz, Musik für Theater, Tanztheater, Film sowie drei Kammeropern.

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Seine Musik bewegt sich zwischen dem Spiel auf Bassklarinette und Saxophon und der Tätigkeit als Komponist. Seine besondere Leidenschaft gilt der klanglichen Umsetzung von literarischen Vorlagen – von der konventionellen Gedichtvertonung bis zur experimentellen Performance.

Karten zum Vorverkaufspreis von acht Euro zuzüglich VVK-Gebühren gibt es in Vierbaum im Schwarzen Adler täglich ab 17 Uhr, sonntags ab 11.30 Uhr, dienstags ist Ruhetag.

(bp)