Ausstellung im Rheinberg: Malerinnen mit Mumm zeigen pralles Gartenleben

Ausstellung im Rheinberger Stadthaus : Malerinnen mit Mumm zeigen pralles Gartenleben

Dienstags werden sie in der Werkstatt für Malerei bei Kiki Dietz kreativ, jetzt stellen sie 28 ihrer Bilder im Stadthaus aus.

Die Natur, die sprießenden Blumen und Pflanzen, das Kreuchen und Fleuchen im eigenen Garten oder in öffentlichen Parks hat sie inspiriert: Die Malerinnen mit Mumm – so nennen Marion Fix, Mechthild Miß, Marie-Louise Oehmen, Heike Schnabel, Ulrike Schurig-Gödeke, Annemarie Uellenberg-Etzbauer, Marianne Kerkow, Nicola Aschmann und Bettina Siera ihre Malgruppe. Seit zehn Jahren treffen sich die kreativen Damen einmal in der Woche, immer dienstags, für jeweils zwei Stunden in der Werkstatt für Malerei von Kiki Dietz an der Kirchstraße in Ossenberg.

Freundschaften sind im Laufe der Jahre entstanden, die Frauen malen nicht nur, sie lachen, singen und feiern gemeinsam. Themen- und Maltechnikvorgaben gibt es keine bei Lehrerin Kiki Dietz, dennoch verständigten sich die Mumm-Malerinnen auf eine einheitliche Linie: „Gartenleben“ heißt die Klammer für ihre 28 Bilder, die nun im Foyer des Stadthauses, verteilt auf zwei Etagen, hängen. Bis Freitag, 7. Februar, kann man sie sich während der Öffnungszeiten des Stadthauses anschauen. Es ist die zweite Ausstellung der Gruppe. Vor zwei Jahren zeigten sie an gleicher Stelle „Vielfalt in Farbe“.

„Die Wahl unseres Themas ist beeinflusst durch die Landesgartenschau, die in diesem Jahr in Kamp-Lintfort stattfindet“, erklärt Marion Fix. Bis auf zwei in Öl gemalte Bilder haben alle Künstlerinnen die Pinsel in Acrylfarbe getaucht. Die Motive fallen ganz unterschiedlich aus: Marion Fix hat eine Katze auf einem blauen Stuhl neben Sonnenblumen gemalt. Marie-Louise Oehmen steuert einen großformatigen Schmetterling bei, und in einem Fall haben sich zwei Künstlerinnen dieselbe Vorlage – ein Foto aus einer Werbeanzeige – vorgenommen: Das „Mädchen im Rosengarten“ gibt es einmal von Heike Schnabel in der eher farbenfrohen Variante und einmal von Marie-Louise Oehmen, eher schlichter gehalten. Beide Gemälde haben Charme.

Die Malerinnen mit Mumm sind übrigens durchaus bereit, sich von ihren Bildern zu trennen. Preislisten liegen im Stadthaus aus.