Rheinberg: Außen und innen: alles neu

Rheinberg : Außen und innen: alles neu

Die Wohnungsgenossenschaft Rheinberg investiert 2,2 Millionen Euro in eine umfassende Sanierung von sieben Wohnblocks an der Königsberger Straße und der Fossastraße. Ende Oktober soll alles fertig sein.

Die Wohnungsgenossenschaft Rheinberg setzt die Kernsanierung und energetische Sanierung zahlreicher Wohnungen fort. Bis Ende Oktober sollen 36 Wohnungen aus den sechziger Jahren fertig und auf dem neuesten Stand der Technik sein. Im April hatten die Arbeiten an den Häusern Königsberger Straße 9, 11, 13, 15 und 15a sowie Fossastraße 31 und 33 begonnen worden. Die Genossenschaft investiert insgesamt 2,2 Millionen Euro. "Etwa 1,4 Millionen Euro schießt die Kreditanstalt für Wiederaufbau zu, weil es sich um eine energetische Sanierung handelt, rund 700 000 Euro ist Eigenanteil", erläutert Hans Dahmen, geschäftsführender Vorstand, im RP-Gespräch.

Beginn an der Bernburger Straße

Vor fünf Jahren habe die Genossenschaft eine umfassende Bestandsaufnahme aller Wohnungen durchgeführt, so Dahmen. Bereits ein Jahr später begann dann die Modernisierung. Dahmen: "Im ersten Schritt wurden damals 42 Wohnungen an der Bernburger Straße erneuert."

In den vergangenen Monaten wirbeln die beauftragten Firmen nun an Königsberger und Fossastraße. Und da gibt es einiges zu tun: Die Fassaden sind neu gemacht worden, die Gebäude haben nun eine zeitgemäße Dämmung; weil (teilweise) neue Dachbodenwohnungen angelegt wurden, sind andere Dachstühle mit für diese Zwecke günstigere Neigungswinkel aufgesetzt worden; folglich wurden die Dächer auch neu gedeckt; Fenster und Außentüren wurden ausgetauscht; die Bäder wurden komplett erneuert; Heizungen wurden eingebaut, Wasser- und Elektroinstallationen erneuert.

Und: Die Häuser haben durch außenliegende Aluminiumgestelle größere Balkone erhalten. "Dadurch sind die Wohnungen etwas größer geworden", beschreibt Dahmen, "grundsätzlich hat sich der Zuschnitt der Wohnungen aber nicht verändert."

Wer künftig in topmodernen Wohnungen wohnt, muss natürlich tiefer in die Tasche greifen. Vorstand Dahmen versichert allerdings, dass dies sehr moderat geschehe: "Wir legen nur ein Viertel des gesetzlichen Zulässigen auf die Mieter um", sagt er.

Leichte Mieterhöhung

Statt 4,80 Euro pro Quadratmeter werden künftig 5,85 Berechnet (+1,05 Euro). Etwa die Hälfte der Investitionen sei ohnehin nicht umlagefähig, da es sich um Instandhaltungskosten handele, und damit sei dies Sache des Vermieters, so Hans Dahmen, der hinzufügt: "Als Genossenschaft streben wir keine Gewinnmaximierung an."

(RP)