Konzertreihe: Auftakt der Open Stage bringt Stimmung ins to hoop

Konzertreihe : Auftakt der Open Stage bringt Stimmung ins to hoop

Bei der ersten Auflage der Konzertreihe nach langer Pause waren gleich zwei Bands in der Gaststätte in Alpsray zu hören.

Wieder waren aus der Gaststätte to hoop musikalische Klänge zu vernehmen. Denn dort bot das Duo „Die wollen nur spielen“ im Rahmen der Open-Stage-Konzertreihe ihre ganz eigene Art, Popsongs wie „Sweet but psycho“ oder „Shut up and dance“ mit Bass, Gitarre und Gesang darzubieten.

Sänger und Gitarrist Roland Merz freute sich mit seiner Partnerin über die Chance, in der Musikkneipe auftreten zu können. „Eine schöne Location, sehr freundliche Leute“, sagte er erfreut. Später durfte die deutsch-niederländische Formation „Foreign Affairs“ ihre Rocksongs mit psychedelischem Hauch unter das Volk bringen. Damit wussten sie durchaus zu gefallen. „Man erwartet hier gar nicht so etwas auf dem Dorf. Und man ahnt gar nicht, wie groß das hier ist“, sagte Gitarrist Paul Rosijn.

 Über das Lob freuten sich Organisator Hans-Peter Götzen und der neue Wirt des to hoop, Sami Durak. „Im November war der Wirtswechsel hier – seitdem ist quasi jede Woche was los“, sagte Götzen, der im Oktober 2016 mit den Mitstreitern des Trägervereins Bürgerzentrum Alpsray die Reihe begründet hatte. Und dank der besseren Technik – unter anderem mit frischem Mischpult der Sparkasse – verbesserte sich auch der Sound.

Viermal im Jahr sollen die Open-Stage-Konzerte steigen. „Da werden wir wohl feste Themenabende machen, etwa mit Rock und Funk, und dann sicher noch eine Open Stage für alle. Wer dann kommt, der darf auch spielen.“

 Mit der Resonanz der Auftaktveranstaltung ist Sami Durak einigermaßen zufrieden. „Im Großen und Ganzen entwickelt es sich“, sagte der Konzertveranstalter und Gastronom. „Es gibt Tage, an denen der ,Busch brennt’ und solche, an denen es ruhiger zugeht.“ 

 Dass an der Alpsrayer Straße 102 wieder etwas Vernünftiges abgehe und sowohl musikalisch als auch kulinarisch Qualität erlebbar sei, müsse sich „aufgrund der Vorgeschichte“ vor Ort erst einmal herum-sprechen, ergänzte der neue Wirt im to hoop.

 Dazu will Sami Durak seinen Teil beitragen – mit leckerem Sonntags-Brunch, gutem Essen, einem Oldtimer-Treff jeden dritten Sonntag im Monat oder einem „Whisky-Tasting“ im November.

 Das Aushängeschild ist aber das Kulturangebot, mit dem Sami Durak weiter punkten will. Am Freitag, 14. Juni, steht Kurt Knabenschuh mit seiner „Hunde-Comedy“ auf der Bühne, einen Tag später spielt die wiedervereinte 90er-Jahre-Kultband vom Niederrhein „Rough Mix“ ihr erstes Konzert. Ebenfalls geplant sind Acts wie Barbara Ruscher, Anka Zink oder die Gitarristen Ryan Mc Garvey und Kai Strauss.

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