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Auch Alpen will mehr Ladesäulen für E-Autos aufstellen

Verkehrswende auf dem Land : Auch Alpen plant mehr Ladesäulen für E-Autos

In Alpen kann man derzeit sein E-Auto nur an drei Säulen aufladen. Das Netz soll ausgebaut werden, sagt die CDU. Auch in den Dörfern. Der Rat befasst sich mit dem Thema.

Die E-Mobilität ist auf dem Vormarsch. Auch Alpen will seine Infrastruktur aufrüsten. Der Rat befasst sich in seiner Sitzung am Dienstag, 16. November, auf Antrag der CDU mit dem örtlichen Angebot an Ladesäulen.

Die Verwaltung soll Vorschläge machen, wo weitere Standorte für Stromtankstellen möglich sind. Außerdem möchte die CDU-Fraktion wissen, welche Fördertöpfe angezapft werden können, um der wachsenden Zahl von Fahrern mit E-Autos vor Ort ein verbessertes, Angebot machen zu können.

Aktuell gibt es drei Pkw-Ladestationen – alle im Ortsteil Alpen: zwei am Rathaus und eine an der Taubenhalle. Sie befinden sich im Besitz des Netzbetreibers. Die Gemeinde hat sie gemietet für monatlich um die 85 Euro je Station. Zudem können E-Biker ihre Pedelecs an vier öffentlichen Steckdosen anschließen: zwei am Rathaus, je eine an der Taubenhalle, am Waldspielplatz auf der Bönninghardt und am Sportplatz des SV Menzelen.

Die Verwaltung habe bereits weitere Standorte für Auto-Ladesäulen mit dem Netzbetreiber abgestimmt, heißt es in der Sitzungsvorlage. Voraussetzung für den Betrieb sei ein leistungsfähiges öffentliches Stromnetz am ausgesuchten Standort. Demnach kämen nach derzeitigem Stand sechs weitere Standorte in Betracht: Bahnhof und Adenauerplatz in Alpen, Markt und Sportplatz in Menzelen sowie Schulhof und Sportplatz in Veen. Darüber hinaus sieht das Mobilitätskonzept des Kreises Wesel Mobilstationen (E-Auto und E-Fahrrad) an der Kirche St. Vinzenz Bönninghardt, bei Droste und am Markt in Menzelen sowie an der Kirche St. Nikolaus und an Haus Sebastian in Veen vor.

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Die Verwaltung kalkuliert die Kosten pro Ladesäule mit etwa 8000 Euro. Gerechnet wird mit Fördersätzen durch das Land zwischen 50 und 80 Prozent. Für den Ausbau des Netzes sind im Etat der Gemeinde für das nächste Jahr 20.000 Euro vorgesehen. Der Haushaltsentwurf befindet sich in der Beratung.