Rheinberg: Arbeitskreis legt ein Integrationskonzept vor

Rheinberg : Arbeitskreis legt ein Integrationskonzept vor

Der Rat der Stadt Rheinberg hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die "Kreis Weseler Erklärung" zu unterstützen und damit ein deutliches Zeichen, für Toleranz, Respekt, Menschenwürde und Demokratie zu setzen. Jetzt müssen den Worten auch Taten folgen, findet der Arbeitskreis Integration und setzt sich mit einem Antrag an den Rat für die Einführung eines Integrationskonzeptes ein, das künftig allen mit der Integrationsarbeit Beteiligten als Richtschnur dienen soll. Einen entsprechenden Entwurf hat der Arbeitskreis Integration formuliert.

Das Integrationskonzept soll sich an Bürger und Zuwanderer gleichermaßen richten und steht unter dem Leitmotiv "Fördern und Fordern": Rheinberger haben die Gelegenheit, die Integrationsprozess mitzugestalten und zu unterstützen, zugewanderte Menschen stehen in der Verantwortung, die Werte zu achten und sich an Normen und Regeln zu halten. Eine Schlüsselrolle kommt dem Erwerb der deutschen Sprache zu. Nur so ist eine erfolgreiche soziale, kulturelle und berufliche Integration möglich. Derzeitig liegen die Schwerpunkte in der Integrationsarbeit in den Bereichen Bildung und Sprachförderung, interkultureller und interreligiöser Dialog, Sport und Gesundheit sowie teilhabe am Arbeitsmarkt. Ebenfalls im Blickpunkt: Wohnen und Leben.

Integrationsarbeit sei ein Prozess, der auf verschiedenen Ebenen beraten sowie kontinuierlich angepasst und weiterentwickelt werden muss, heißt es in dem vom Arbeitskreis entwickelten Konzept. Ehrenamtsgruppen, soziale Partner, Politik und der Arbeitskreis spielen dabei eine wichtige Rolle. Aber auch die Verwaltung stehe demnach mit der Einrichtung einer Stelle eines Integrationsbeauftragten in der Verantwortung. Diesem obliege die strategische Steuerung, die Ideen und Vorschläge im Hinblick auf die gesetzten Ziele in organisatorischer, personeller und finanzieller Machbarkeit zu verwirklichen.

Das Konzept ist Thema im Ausschuss für Soziales, Familien und Senioren, der am Mittwoch, 25. April, im Stadthaus tagt (Raum 249).

(nmb)
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