Rheinberg: Amazon-Brücke gesperrt: Ampel regelt den Verkehr

Rheinberg: Amazon-Brücke gesperrt: Ampel regelt den Verkehr

Die Amazon-Fußgängerbrücke über die Alte Landstraße ist gesperrt, eine Bedarfsampelanlage ermöglicht den Mitarbeitern des Rheinberger Logistikzentrums, die Fahrbahn gefahrlos zu überqueren. Die Stadt hat die Genehmigung für die Ampel bis zum 31. Januar ausgesprochen. Voraussichtlich wird sie aber schon früher demontiert. Wie Wilhelm Weihofen vom Fachbereich Ordnung und Sicherheit der Stadt gestern auf Nachfrage mitteilte, habe Amazon die Verwaltung gebeten, die Ampel dort zu installieren. Der Hintergrund: Bei Frost, besonders bei Schichtbeginn um 6 Uhr morgens und Schichtende um 22 Uhr abends, sei die Rutschgefahr auf der Brücke zu groß gewesen, weswegen Amazon sie sperren ließ. Weihofen: "Wir haben uns als Straßenverkehrsbehörde kurzfristig mit dem Kreis Wesel als Straßenbaulastträger und der Polizei verständigt und die befristete Genehmigung ausgesprochen. Die Kosten für die Ampel trägt Amazon." Die Brücke sei in den vergangenen Monaten stark frequentiert worden, weil Amazon seit Oktober wieder rund 1800 zusätzliche Saisonkräfte für zur Abwicklung des Weihnachtsgeschäfts eingestellt hatte. Über die Brücke können die Beschäftigten den zweiten Parkplatz hinter dem Semper-Idem-Haus erreichen.

Wie Amazon-Sprecher Stephan Eichenseher sagte, sei das Weihnachtsgeschäft für Amazon erfolgreich gelaufen. Am Standort Rheinberg sind noch rund 400 der 1800 befristet eingestellten Mitarbeiter beschäftigt. Hinzu kommen knapp 2000 Festangestellte. Streiks hätten sich nicht bemerkbar gemacht.

(up)