1. NRW
  2. Städte
  3. Rheinberg

Alpens Grüne bepflanzen Baumscheiben an Lindenallee

Patenschaften für mehr Klimaschutz : Alpens Grüne bepflanzen Baumscheiben an Lindenallee

Mit einer neuer Bepflanzung wollen die Grünen in Alpen die Gehölze vor Verdunstung schützen. Sie werben mit der Pflanzaktion für Baumpatenschaften.

Die Grünen in Alpen haben den von ihnen gepflegten Baumscheiben an der Lindenallee neue Farbe verliehen und damit für Baumpatenschaften in der Gemeinde geworben. Bereits vor zwei Jahren, so Grünen-Sprecher Peter Nienhaus, habe seine Fraktion den Antrag in den Rat eingebracht, Bürgern die Möglichkeit anzubieten, Baumpaten zu werden, um sich um die Gehölze im Ort zu kümmern. Anlass waren die trockenen Sommer, die vielen Bäumen zu schaffen gemacht hatten. „Wir alle haben die Bilder der absterbenden Bäume, die schlichtweg verdursteten, noch vor Augen“, sagt Nienhaus.

Die Grünen selbst haben die Patenschaft für zwei Bäume an ihrem Bücherschrank an der Lindenallee übernommen. Im vergangenen Jahr habe man aber erkennen müssen, dass die Erde so fest sei, dass einfaches Bepflanzen nicht möglich sei, so Nienhaus. Deshalb sollte nun neue Erde auf die Baumscheiben kommen. Anschließend wurden die Flächen bepflanzt. „Das sieht nicht nur schöner aus, es hält auch das Wasser besser, so dass es versickern kann“, erläutert der Grünen-Sprecher. Auf diese Art könnten viele Bürger den Gehölzen etwas Gutes tun und sich so für Klimaschutz engagieren. „Sicher, wir leben ländlich und haben schon relativ viel Grün“, so Nienhaus. „Aber auch in Alpen lässt sich noch viel verbessern.“

  • Alpens Klimaschutzmanager Luuk Masselink in der
    Kommunalpolitik in Alpen : Grüne fordern mehr Personal für den Klimaschutz
  • Die Vorschulkinder des Waldkindergartens haben mit
    Geschmückte Tannenbäume an den Ortseingängen : Grüne Weihnachtsvorboten heißen in Alpen willkommen
  • Oberkassel : Zwölf weitere Baumpaten für Platanen in Oberkassel gesucht

Für die Grünen gehört dazu auch die Überarbeitung der aktuellen Baumschutzsatzung. Damit solle es einerseits leichter möglich sein, Bäume zu schützen, andererseits sollten Ersatzpflanzungen besser geregelt werden. „Es kann nicht angehen, dass als Ersatz für einen Jahrzehnte alten Baum lediglich ein Bäumchen gepflanzt wird, das die Dicke eines Kinderärmchens hat“, verdeutlicht Nienhaus. Dies sei nur ein Beispiel für Schritte, die den Grünen zufolge in Alpen dringend notwendig seien. „Wir wollen das Bauen in Alpen nicht verhindern, aber wir wollen dafür sorgen, dass der Klimaschutz immer berücksichtigt wird, sei es durch mehr Grün an neuen Gebäuden oder durch Gestaltung der Umgebung“, ergänzt die stellvertretende Fraktionssprecherin Ursula Arens.

(beaw)