Ferienhilfswerk St. Ulrich Alpen Endlich „zu Hause“ im Ferienlager Ellemeet

Alpen · Das Ferienhilfswerk St. Ulrich Alpen betreut eine Kindergruppe in den Niederlanden bei Renesse. Die Stimmung ist gut. Zwei Mädchen denken sogar schon darüber nach, später selbst Betreuerinnen zu werden – um auch anderen ein Ferienlager zu ermöglichen.

Spaß auf der Hüpfburg

Spaß auf der Hüpfburg

Foto: Fetrienhilfswerk Alpen/Ferienhilfswerk Alpen

Ellemeet 2021 – „Ihr seid zu Hause“. So lautet das diesjährige Motto des Ferienhilfswerks St. Ulrich Alpen in der Ferienfreizeit für die Kleinsten im niederländischen Ellemeet, nahe Renesse. Was steckt nicht alles in diesem Motto: Nach einem Jahr Abstinenz endlich wieder in Ellemeet, das über die Jahre schon etwas zu einem zweiten Zuhause für die Alpener geworden ist. Aber auch der Gedanke, dass die Alpener, die diese Grüße aus dem Ferienlager bekommen, zu Hause sind, die Kinder aber nach den Entbehrungen der vergangenen Zeit endlich einmal wieder unterwegs sind.

Das Durchhaltevermögen und ein Verzicht auf die Absage der Ferienfreizeiten für den Sommer hätten sich ausgezahlt, sagen die Organisatoren. Die Ferienlager können unter Einhaltung einiger Vorgaben stattfinden, und somit erleben die Kinder nach langer sozialer Durststrecke alle ein tolles und so wichtiges Erlebnis in der Gemeinschaft.

Den Strand zu erkunden macht immer Spaß.

Den Strand zu erkunden macht immer Spaß.

Foto: Fetrienhilfswerk Alpen/Ferienhilfswerk Alpen

„All’ dies schwingt mit, wenn uns in diesen Tagen ganz viele liebe Grüße in die Heimat erreichen“, schreibt Barbara Roghmanns vom Ferienhilfswerk. Die langjährige Küchenmutti Marlies Hinsken, die im Anschluss an die Kinderfreizeit sogar noch eine dritte Woche in Ellemeet anhängt, um auch die Familienfreizeitler zu bekochen, berichtet: „Mein Highlight war bisher das Supertalent. Ich finde es ganz toll, dass die Teilnehmer, ob jung oder älter, vor dem Publikum so frei schauspielern, singen oder tanzen können. Ich finde, das ist mutig, und das ist für mich ein Highlight.“

 Ben Thiesies im Kletterpark.

Ben Thiesies im Kletterpark.

Foto: Fetrienhilfswerk Alpen/Ferienhilfswerk Alpen

Auch Max, 10, und Ben, 9, bleiben noch eine weitere Woche mit der Familie in Ellemeet. Sie wollen den anderen, die dann neu dazukommen, auf jeden Fall den Spielplatz zeigen, weil es so cool ist, auf der Hüpfburg zu springen, zu klettern und mit der Matschanlage zu spielen. Und dann gibt es da noch ein weißes Haus mit Kicker und Tischtennisplatte. Das müssen die anderen auch auf jeden Fall sehen. Jonna (10), Jule (12) und Mathilda (12) kommen eigentlich aus Bochum. Sie kannten also vorher keines der anderen Kinder, die dabei sind. Aber genau das gefällt ihnen richtig gut. Ihre bisherigen Highlights: „Als wir am Strand waren, im Kletterpark, die Wettbewerbe und vor allem die neuen Kinder kennenlernen.“ Julian (13) aus Alpen findet sogar, dass jedes Alpener Kind mal mit ins Ferienlager fahren sollte, um „ein paar mehr Menschen aus Alpen kennenzulernen und auch ein bisschen mehr von Holland. Hier ist cooles Programm für Kinder und ein toller Strand“, meint er. Noah (9) hat bisher am meisten Spaß im Ferienlager gemacht, „dass wir am Strand die Sandburgen gebaut haben und die Olympiade gemacht haben“.

Anna (11) und Rabea (10) möchten später, wie schon ihre Väter, auch Betreuerinnen werden. „Das Essen ist sehr lecker“, finden sie. Also würden sie die Küchenfrauen später gerne auch dabei haben. Zudem möchten sie den Kindern in etwa zehn Jahren wie ihre Betreuer jetzt einen Besuch im Kletterpark ermöglichen, ans Meer gehen und eine genauso tolle Lagergemeinschaft erleben und auch noch die Lagerleiter Svea und Marcel mit in die Tasche packen.

(up)
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