Alpen: Sekundarschule begreift Qualitätsanalyse als Chance

Alpen : Sekundarschule Alpen blickt positiv in die Zukunft

Tilman Latzel, Leiter der Sekundarschule, demonstrierte im Schulausschuss Zuversicht: „Über Anmeldezahlen müssen wir uns keine großen Sorgen mehr machen.“

Die Sekundarschule hat im Frühjahr ihren Kopf noch mal aus der Schlinge gezogen. 64 Anmeldungen für drei Eingangsklassen waren deutlich mehr als beim Durchlauf davor und wendeten den drohenden Verlust der Eigenständigkeit ab. Im Sommer entließ die noch junge Schule zudem ihre ersten Absolventen. Deren Leistungen und somit auch die der Schule konnten sich sehen lassen. Nun ist die Schulleitung in wieder ruhigem Fahrwasser bemüht, das Schiff auf Erfolgskurs zu steuern und das Profil der Schule zu schärfen. So bereitet sich das Kollegium inzwischen auf eine harte Prüfung vor, wie Tilman Latzel im Schulausschuss berichtete. Latzel kündigte an, dass der Sekundarschule im Herbst eine umfassende Qualitätsprüfung der Aufsichtsbehörde ins Haus stehe. Von Prüfungsdruck ließ er nichts erkennen. Seine 42 Kollegen würden den Check als Herausforderung annehmen und als „Chance begreifen, uns darzustellen“. Er sei sicher, so bekräftigte Latzel selbstbewusst, „ein gutes Ergebnis“ zu erzielen.

Schon der erste Entlassjahrgang mit 87 Schülern habe mit 26 Qualifikanten für die gymnasiale Oberstufe und 32 Abgängern mit Fachoberschulreife im Gepäck ihr Leistungsvermögen nachgewiesen. Selbstverständlich bleibe aber die Berufsorientierung Schwerpunkt.

Er begrüße es auch, so Latzel in Richtung Verwaltung, dass man es geschafft habe, von Jahrgangsstufe sieben an „äußere Differenzierung“ zu fahren. Das heißt, dass je nach individueller Stärke Schüler in Kernfächern in Grund- oder Erweiterungskursen – also zieldifferenten – getrennt unterrichtet werden.

Zudem habe man sich fürs Lehrerraumprinzip entschieden. Der Lehrer geht nicht in die Klasse, sondern seine Schüler kommen zu ihm in den Unterricht. Jeder Pädagoge gestalte seinen Raum selbst. Latzel ist zuversichtlich: „Über Anmeldezahlen werden wir uns keine großen Gedanken mehr machen müssen.“ Dazu trage auch die gute Kooperation mit den Grundschulen bei.

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